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Landwirtschaft AG

Versuchsfelder: Ackerbau







Seit der Gründung der Ackerbauschule im Jahre 1883 wurde stets über Versuchsflächen verfügt mit dem Ziel, neue Sorten und neue Arbeitsmethoden in die betriebliche Praxis einzuführen.
Diese Ziele sind heute sicherlich auch noch zutreffend, wurden aber in ihrer Vielseitigkeit und Wichtigkeit wesentlich erweitert.
Die Versuchs- und Demonstrationsfelder sind ein wichtiges Glied im Wissenstransfer zwischen Forschung und der alltäglichen Praxis.
Lehrer des LTA beteiligen sich über das Versuchswesen an nationalen und internationalen Forschungsprojekten und nehmen somit unmittelbar am stetigen Entwicklungsprozess teil.
Die Hauptaufgabe der Ausbilder besteht in der Aufarbeitung des gesammelten Wissens aus Forschung und Wissenschaft. Aufwändige und komplizierte Erkenntnisse werden in eine leicht verständliche Form gesetzt. Zur Veranschaulichung der Ergebnisse werden oftmals Demonstrationsversuche angelegt. Schüler und Landwirte können sich bei Feldbegehungen mit eingehenden fachlichen Diskussionen über den aktuellen Trend informieren und weiterbilden. Komplizierte Theorien werden durch die pädagogische und fachliche Kompetenz der Lehrer in logische Zusammenhänge gebracht und in die betriebliche Praxis eingeführt.
Durch den Kontakt mit den praktischen Landwirten wird der Ausbilder mit den aktuellen Problemen der Berufswelt konfrontiert, und die Verbindung zur beruflichen Realität wird geschaffen. Die Pädagogen erarbeiten Lösungsansätze anhand von Forschungsergebnissen für die in der Praxis aufgetretenen Probleme.
Das LTA verfügt momentan über folgende Versuchsflächen:
• Sortenversuche im Marktfruchtanbau auf 20 verschiedenen Standorten in Luxemburg
• produktionstechnische Versuche im Marktfruchtanbau auf ca. 7 ha
• produktionstechnische Versuche auf Dauergrünland
• produktionstechnische Versuche im Saatgut- und Speisekartoffelanbau
• Kartoffelsortenversuche
Diese Versuche werden zum großen Teil in Partnerarbeit mit nationalen Organisationen aus dem Bereich Beratung und Forschung durchgeführt.
Enge Kontakte mit ausländischen Universitäten und Forschungsanstalten (Universität Bonn, Universitäten Louvain- la-Neuve, Gembloux, Fondation Universitaire Luxembourgeoise Arlon, ...) sind durch gemeinsame Projekte von internationaler Bedeutung entstanden.
Somit sind wir auch für die turbulente Zukunft gut gewappnet, um den künftigen Junglandwirten eine solide Basis für ihre berufliche Praxis zu vermitteln.

 

 

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