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Schulcharta

LTA-Schulcharta Version 1.5 (Juli 2008)
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LTA-SCHULCHARTA

Kompetenz in Grün

1. Wir, alle Schulpartner, gestalten gemeinsam das LTA.
2. Wir stellen die Qualität der Ausbildung in den Vordergrund mit dem Ziel, jedem Schüler einen Abschluss zu ermöglichen.
3. Wir bewirtschaften und gestalten unsere (Kultur-)Landschaft nachhaltig.
4. Wir leben unsere Schule bewusst und fühlen uns wohl.
5. Wir öffnen unsere Schule für die Berufswelt und die Vielfalt des Lebens
INHALTSVERZEICHNIS
1. SCHULPROFIL.....................................................................................................................................3
CYCLE INFéRIEUR..................................................................................3
LANDWIRTSCHAFT.................................................................................3
GARTENBAU..........................................................................................4
FORST UND UMWELT..............................................................................4
LANDMASCHINENMECHANIK....................................................................5
2. SCHULSTRUKTUR............................................................................................................................6
3. SCHULALLTAG....................................................................................................................................9
WIR SIND DAS LTA!..............................................................................9
SCHULQUALITäT UND SCHULENTWICKLUNG............................................10
RECHTE, PFLICHTEN, REGELN...............................................................11
4. ANHANG..................................................................................................................................................12
ANHANG 1.: AUSBILDUNGSWEGE...........................................................12
ANHANG 2.: KLASSENREISEN................................................................13
ANHANG 3.: REGELN............................................................................14
LEHREN UND LERNEN...................................................................14
RESPEKTVOLLER UMGANG MITEINANDER......................................19
LEGALE UND ILLEGALE DROGEN...................................................20
ANHANG 4. KONTAKTE.........................................................................23
ANHANG 5.: GESETZESTEXTE UND REGLEMENTE.....................................29
REGLEMENT GRAND-DUCAL DU 23 DECEMBRE 2004 CONCERNANT LORDRE INTERIEUR ET LA DISCIPLINE DANS LES LYCEES ET LYCEES TECHNIQUES................................................................................29
INSTRUCTION MINISTERIELLE DU 8 AVRIL 2002 CONCERNANT LES DEVOIRS DES ELEVES ET LES NOTES SCOLAIRES...........................36
REGLEMENT GRAND-DUCAL MODIFIE DU 14 JUILLET 2005 DETERMINANT LEVALUATION ET LA PROMOTION DES ELEVES DE LENSEIGNEMENT SECONDAIRE TECHNIQUE ET DE LENSEIGNEMENT SECONDAIRE................................................................................42
LOI DU 11 AOUT 2006 RELATIVE A LA LUTTE ANTITABAC............57

1. SCHULPROFIL

Das Lycée technique agricole (LTA) ist in seiner fachlichen Ausrichtung einzigartig in Luxemburg. Zurzeit werden folgende Ausbildungen im „grünen Bereich“ angeboten:

Landwirtschaft
Gartenbau
Forst und Umwelt
Landmaschinenmechanik

Grundschulabgänger können das „cycle inférieur“ des technischen Sekundarunterrichts am LTA absolvieren.

CYCLE INFéRIEUR

In den ersten drei Jahren findet der gesamte Unterricht in einer einzigen Leistungsklasse statt und wird bei Bedarf, mit Hilfe von Fördergruppen, den Fähigkeiten der einzelnen Schüler angepasst. Es wird darauf geachtet, dass die Schüler weder über- noch unterfordert werden; sie sollen vor allem gefördert werden. Durch unterschiedliche Unterrichtsmethoden wird neben der Vermittlung von Wissen besonderer Wert auf das Erlangen von fachlichen und sozialen Kompetenzen gelegt.

LANDWIRTSCHAFT

Landwirt ist ein Beruf mit Herausforderung für junge dynamische Menschen. Es sind Spezialisten gefragt. Neben einer gesunden, sicheren und nachhaltigen Lebensmittelproduktion erfüllen die Landwirte vielfältige Aufgaben.

Die Fachrichtung Landwirtschaft bildet zum Landwirt/Landwirtin auf zwei verschiedenen Ausbildungsniveaus (CATP und diplôme de technicien) aus. Die landwirtschaftliche Ausbildung setzt sich zum Ziel, die Schüler in ihrem Beruf als Landwirt so zu qualifizieren, dass sie als Unternehmer, Betriebsleiter, Personalchef und Fachkraft zugleich handeln können. Sie sollen den Anforderungen der Gesellschaft an diesen Beruf gerecht werden. Dazu gehört selbstständig, verantwortungsbewusst, sachkundig, nachhaltig und wettbewerbsfähig landwirtschaftliche Produktionen zu planen, vorzubereiten, auszuführen, zu überwachen und zu vermarkten.

GARTENBAU

Gärtner haben ein vielseitiges Betätigungsfeld, bei dem Pflanzen im Mittelpunkt stehen, das Abwechslung und Kreativität bietet, das Verständnis für technische Vorgänge fordert und einen geschickten Umgang mit verschiedenen Materialien verlangt.

Der Gartenbau bietet auf drei verschiedenen Ausbildungsniveaus (diplôme de technicien, CATP, CCM) vier Fachrichtungen an:

Die Ausbildung zum Floristen vermittelt das notwendige Wissen und die Kompetenzen zur Planung und Herstellung floristischer Werkstücke (z.B. Sträuße, Tischdekorationen), Innenraum-begrünungen sowie weiterer floristischer Dekorationsarbeiten als Dienstleistung.
Der Zierpflanzengärtner beschäftigt sich mit der Produktion und Vermarktung von Zierpflanzen. Daneben ist er jedoch auch im Dienstleistungsbereich tätig.
Im Gemüsebau erhält der Schüler das Wissen und die Kompetenzen zur Produktion (Gewächshaus & Freiland) und zur Vermarktung von Gemüse.
Zum Fachbereich Baumschule und Garten- und Landschaftsbau gehört die Produktion und der Verkauf von Baumschulpflanzen, sowie Garten- und Landschaftsbauarbeiten (z.B. die Planung, Anlage und Pflege von Gärten- und Parkanlagen).

FORST UND UMWELT

Berufe in der Natur und für die Natur sind hoch im Trend. Komplexität und gesellschaftliche Relevanz verlangen nach gut ausgebildetem, handlungskompetentem Fachpersonal.

Das Lycée technique agricole bietet auf dem Gebiet des Forst- und Umweltbereichs zwei Ausbildungsrichtungen an.

Die stark praktisch orientierte, dreijährige Ausbildung zum „opérateur de la forêt et de l´environnement“ (CATP als Abschluss) vermittelt die notwendigen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zur Durchführung praktischer Aufgaben im Sinne einer naturgemäßen Bewirtschaftung unserer Wälder und unserer Umwelt.

Die ökologisch-technisch ausgerichtete, vierjährige Ausbildung zum „technicien de l´environnement naturel“ vermittelt das erforderliche Rüstzeug zur fachgerechten Planung, Organisation und Ausführung sämtlicher Aufgaben, die zur Pflege, Gestaltung und Entwicklung einer naturnahen Umwelt erforderlich sind.

Dem naturwissenschaftlich interessierten Absolventen stehen darüber hinaus weiterführende Studien in berufsnahen Fachrichtungen offen.

LANDMASCHINENMECHANIK

Im Bereich der Landmaschinenmechanik gehören Hydraulik, Pneumatik, Elektronik sowie computergesteuerte Prozesse zur Alltags-realität. Technisch interessierte und handwerklich begabte Jugend-liche finden in diesem Beruf ein interessantes Arbeitsfeld.

Die Fachrichtung Landmaschinenmechanik bildet den Landmaschinen-mechaniker (Bildungsniveau CATP) aus. Die Ausbildung hat zum Ziel, den Landmaschinenmechaniker für die Planung, Wartung, Prüfung, Fehlerdiagnose, Instandsetzung sowie Aus- und Umrüstung von Fahrzeugen, Maschinen, Anlagen oder Motorgeräten aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, ebenso wie aus dem Gartenbau und der Kommunaltechnik vorzubereiten. Der Landmaschinenmechaniker soll in der Lage sein, seine Arbeit in Werkstätten oder vor Ort sowie in direktem Kontakt mit dem Kunden zu verrichten. Ab der 11. Klasse findet die Ausbildung zu gleichen Teilen in den Betrieben und an der Schule statt.

Das LTA setzt in seinem Schulprogramm auf eine Integration von Theorie und Praxis. Dieses Ziel erreicht das LTA durch eine intensive Zusammenarbeit mit der Berufswelt und internationalen Schul-partnern.

Regelmäßige nationale und internationale Kontakte und Praktika, vielfältige, praxisnahe Projektarbeiten (z.B: Mini-Entreprise) sowie das an das LTA angebundene Versuchswesen im pflanzenbaulichen Bereich stellen weitere Besonderheiten dieser Schule dar.

Die eingesetzten Unterrichtsmethoden und Programme fördern neben der Vermittlung von Fachwissen das Erlangen von Schlüssel-qualifikationen, wie vor allem Innovationsfähigkeit, Problemerkennung und -lösung sowie Teamfähigkeit, das lebenslange Lernen und unter-stützen die Schüler in ihrer persönlichen Entwicklung.

2. SCHULSTRUKTUR

Kontakte

Homepage: www.lta.lu

Tél.: +352 81 85 25-9

Fax.: +352 81 21 70

Courriel: admin@lta.lu

Direction

Directrice Martine HANSEN +352 81 85 25-200 directrice@lta.lu

Directeur-adjoint Joseph BORMANN +352 81 85 25-210 directeur-adjoint@lta.lu

Attaché à la direction Tom DELLES +352 81 85 25-213 tom.delles@education.lu

Administration

Secrétariat de direction +352 81 85 25-201 admin@lta.lu

+352 81 85 25-204

Secrétariat +352 81 85 25-211 secretariat@lta.lu

+352 81 85 25-212

Service de psychologie et d’orientation scolaire (SPOS)

Psychologues diplômées +352 81 85 25-239 spos@lta.lu

+352 81 85 25-272

+352 81 85 25-249

Assistante d’hygiène sociale +352 81 85 25-273

Educatrice graduée +352 81 85 25-271

Personnel technique

+352 81 85 25-702 personnel-technique@lta.lu

Associations et comité

Association des professeurs (ADELTA) comite-professeurs@lta.lu

Comité des élèves comite-eleves@lta.lu

Association des parents (APELTA) comite-parents@lta.lu

Commissions nationales des programmes

Section agricole guy.reiland@education.lu

Section environnement naturel simone.dauphin@education.lu

Section horticole tom.delles@education.lu

Section mécanicien de machines agricoles pol.schmitz@education.lu

Offices des stages

Section agricole ofstages-ag@lta.lu

Section environnement naturel ofstages-en@lta.lu

Section horticole ofstages-hr@lta.lu

Divers

Conseil d’éducation conseil-education@lta.lu

Comité de sécurité comite-securite@lta.lu

Conseil de discipline conseil-discipline@lta.lu

Délégué à l’égalité egalite@lta.lu

Projet d’établissement (PE) pe@lta.lu

Leitfaden-Gruppe leitfaden@lta.lu

Schulinterne Weiterbildung (SCHILW) schilw@lta.lu

Groupes curriculaires pour la réforme directeur-adjoint@lta.lu de la formation professionnelle initiale (Réforme FPI)

Coordination Cycle inférieur proci@lta.lu

Section sportive section-sportive@lta.lu

Section artistique ltart@lta.lu

Versuchswesen michel.santer@education.lu

Projets internationaux (EUROPEA) europea@lta.lu

3. SCHULALLTAG

WIR SIND DAS LTA!

Unser gemeinsames Ziel ist die optimale Ausbildung unserer Schüler. Dies ist nur möglich durch eine ständige Weiterentwicklung des LTA. In der dafür notwendigen Qualitätsentwicklung und Evaluation übernehmen alle Schulpartner Verantwortung und nehmen aktiv an der Gestaltung des LTA teil.

Transparenz und Kommunikation sind hierfür notwendige Voraussetzungen und bilden die Basis für ein angenehmes Schulklima. Zur Förderung des Klimas und des Wirgefühls bestehen am LTA feste Rituale.

Folgende Veranstaltungen werden jährlich im LTA organisiert:

Porte ouverte
Schul- und Sportfest
Diplomverleihung und -fest
Klassenreisen (siehe Anhang)
„Accueil“ der Schüler und Eltern der 7. und 10. Klassen

Folgende Veranstaltungen werden regelmäßig am LTA organisiert:

„Journée propreté“
Thementage bzw. -wochen (kreative Workshops, Naturtage, ...)
Konzerte, Lesungen
Schüler- Lehrer- Elternabende
Weihnachtsmarkt und -feier
Erlebnis- und Naturpädagogik

An folgenden Veranstaltungen nimmt das LTA regelmäßig teil:

Carrefour européen
Berufswettbewerbe
Foire agricole
Loufest
Dag vum Bam
Dag um Baurenhaff

Es finden folgende Aktivitäten außerhalb des Lehrplans statt:

LTArt
Sport
...

SCHULQUALITäT UND SCHULENTWICKLUNG

„Schulentwicklung ist wie Rudern gegen den Strom: Sobald man damit aufhört, treibt man zurück.“

Doch in einem Boot mit vielen Ruderern ist eine gute Abstimmung zwischen den einzelnen Akteuren notwendig um voranzukommen. Die Rolle des "Steuermanns" übernimmt am LTA, neben der Direktion, eine Steuergruppe. Sie ist verantwortlich für die Koordination und Steuerung, aber gegebenenfalls auch für die Initiierung nachhaltiger Schulentwicklungsprozesse, mit dem Ziel, das LTA qualitativ weiterzuentwickeln.

Qualitätsentwicklung ist jedoch, wie folgender LTA-Qualitätskreislauf zeigt, ein dynamischer, nie endender Prozess.

Aufbauend auf eine Analyse der IST-Situation eine Stärken-Schwächenanalyse des LTA hat die Steuergruppe, zusammen mit den verschiedenen Schulpartnern, eine Reihe von Baustellen definiert mit den Zielen:

das soziale Klima im LTA spürbar zu verbessern

sowie

die Lehr- und Lernmethoden im LTA wirkungsvoll zu verbessern.

Auf die Durchführung der geplanten Maßnahmen folgt die Evaluation. Der Kreislauf schließt sich.

Der Steuergruppe obliegt somit auch die Aufgabe, diesen Kreislauf in Bewegung zu halten, indem sie, zusammen mit allen Schulakteuren, die einzelnen Etappen dieses Qualitätsentwicklungsweges plant, ausführt und kontrolliert.

Somit ist „nach der Schulentwicklung vor der Schulentwicklung“.

Textfeld: LTA-Leitfaden

RECHTE, PFLICHTEN, REGELN

Alle Schulpartner arbeiten aktiv daran mit, optimale Lehr- und Lernbedingungen für alle zu schaffen. Um eine gute Ausbildung zu garantieren, wird die zur Verfügung stehende Unterrichtszeit optimal genutzt und alle unnötigen Störungen des Unterrichts werden vermieden.

Pausen gliedern den Schulalltag und dienen der Erholung.

Zu einer guten Ausbildung gehören für uns: ein aktiver Unterricht, Klassenfahrten, Betriebspraktika, Auslandsaufenthalte und kulturelle Ausflüge.

Bei uns steht das „Sich wohl fühlen“ im Vordergrund. Wir gehen respektvoll miteinander um. Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Material der Schule und dem Eigentum anderer wird vermittelt und gepflegt.

Wir sind eine drogenfreie Schule. Daher sind alle legalen und illegalen Drogen verboten.

Alle Partner der Schule tragen Verantwortung als Vorbild.

Um diesen Anspruch zu garantieren, orientieren wir uns an Regeln, die die Rechte und Pflichten festlegen. (siehe Anhang)

4. ANHANG

ANHANG 1.: AUSBILDUNGSWEGE

ANHANG 2.: KLASSENREISEN

Folgende Klassenreisen gehören zum Schulprogramm:

7ème: Paris

Ziele:

Französische Hauptstadt sowie französische Kultur kennen lernen
Soziale Kompetenzen fördern
Französischkenntnisse verbessern
8ème: Classe de neige

Ziele:

Lebensraum „Hochgebirge“ kennen lernen
Interesse am Sport (Skifahren) erhöhen
Soziale Kompetenzen fördern
Französischkenntnisse verbessern
10ème: London

Ziele:

Englische Hauptstadt sowie englische Kultur kennen lernen
fachliche Weiterbildung
Soziale Kompetenzen fördern
Englischkenntnisse verbessern
Sektionsbezogene Studienreisen

Ziele:

Fachkenntnisse verbessern
Evt. bestimmtes fachliches Thema vertiefen
Soziale Kompetenzen fördern

Die Reisen werden prinzipiell nur für eine Klasse organisiert, wenn alle Schüler teilnehmen.

ANHANG 3.: REGELN

Anmerkungen:

Die Nummerierung der Maßnahmen bei nicht Einhaltung verschiedener Regeln entspricht einem Kaskadensystem, d.h. zuerst gilt Maßnahme (1), bei Wiederholung tritt Maßnahme (2) in Kraft, später dann eventuell (3).
Gelbe Regeln/Maßnahmen gelten für Lehrer; grüne Regeln/Maßnahmen für Schüler. Weiße Regeln gelten sowohl für Lehrer als auch für Schüler.

LEHREN UND LERNEN

Wir wollen optimale Lehr- und Lernbedingungen schaffen und be-achten deshalb folgende Regeln:

Unterricht

Regeln

Maßnahmen bei nicht Einhaltung

und/oder Anmerkungen

Die Lehrer stellen den Schülern anschauliches, kohärentes und fachlich korrektes Lernmaterial zur Verfügung.

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion

Im theoretischen Unterricht wird die vorgesehene Sprache angewendet. In den Praxisfächern kann auf luxemburgisch unterrichtet werden.

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion

Die Schüler bringen das erforderliche Schulmaterial mit.

Schriftliche Strafe (ca. 2 Seiten) und Eintrag ins Klassenbuch

Die Schüler bereiten sich auf den Unterricht vor und erledigen ihre Hausaufgaben.

Schriftliche Strafe (ca. 2 Seiten) und Eintrag ins Klassenbuch und mündliche Note

Lehrer und Schüler tragen die notwendige Arbeitskleidung (Sicherheitskleidung, Sportbekleidung, …).

Schriftliche Arbeit (an Ort und Stelle oder z.B. in der Bibliothek)

Falls möglich Nachholen des Unterrichts in der Freizeit

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion

Schüler und/oder Erziehungsberechtigte informieren die Schulleitung umgehend über gesundheitliche Beeinträchtigungen der körperlichen Leistungsfähigkeit (Allergien, Diabetes, Epilepsie,...).

Prüfungen

Regeln

Maßnahmen bei nicht Einhaltung

und/oder Anmerkungen

Regeln

Maßnahmen bei nicht Einhaltung

und/oder Anmerkungen

Der Lehrer führt regelmäßig Lernerfolgskontrollen durch (+/- 4 Punkte).

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion

Datum und Programm der Prüfungen werden mindestens 7 Tage im Voraus festgelegt.

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion

Die Prüfungsaufgaben werden in getippter Form ausgeteilt.

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion

Lehrer beaufsichtigen die Schüler und beugen dem Spicken vor.

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion

Der Schüler erhält eine Musterlösung bzw. ein Bewertungsschema.

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion

Prüfungen werden innerhalb von 2 Wochen korrigiert zurück-gegeben.

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion

Die Schüler verbessern die Prüfung und bringen sie innerhalb einer Woche unterschrieben zurück.

Schriftliche Strafe (ca. 2 Seiten), Eintrag ins Klassenbuch und Auswirkung auf die mündliche Note

Weiterbildung und Evaluation

Regeln

Maßnahmen bei nicht Einhaltung

und/oder Anmerkungen

Pro Jahr findet mindestens ein Weiterbildungstag am LTA statt, an dem alle Lehrer teilnehmen.

Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

Die Lehrer evaluieren sich selbst und lassen sich evaluieren.

Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

Die Lehrer reflektieren die Ergebnisse ihrer Arbeit und nehmen notwendige Anpassungen vor (Weiterbildung, Supervision,...).

Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

Wir wollen unnötige Störungen im Unterricht vermeiden und halten uns deshalb an folgende Regeln:

Regeln

Maßnahmen bei nicht Einhaltung

und/oder Anmerkungen

Regeln

Maßnahmen bei nicht Einhaltung

und/oder Anmerkungen

Elektronische Geräte (Handy, MP3-Player, …) sind während des Unterrichts auszuschalten bzw. lautlos zu stellen.

Es werden in der Schule keine unerlaubten Aufnahmen gemacht.

1. Beschlagnahmung für 2 Tage; Abgabe im Schülersekretariat mit Eintrag ins Klassenbuch
2. Idem + Nachsitzen
1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion

Es ist verboten, während des Unterrichts zu essen, zu trinken und Kaugummi zu kauen.

Im praktischen Unterricht ist das Trinken von Wasser erlaubt.

Schriftliche Strafe (ca. 2 Seiten) und Eintrag ins Klassenbuch

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion

Lehrer und Schüler tragen eine angemessene Kleidung (z.B. keine Strandbekleidung, keine Kleidung mit verbotenen Symbolen, …).

Kopfbedeckungen sind während des theoretischen Unterrichts abzulegen.

Schriftliche Strafe (ca. 2 Seiten), Eintrag ins Klassenbuch und aufklärendes Gespräch mit dem Schüler.

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion
4. Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

Schüler und Lehrer sind pünktlich im Klassensaal.

Bei Verspätung klopft der Schüler an, entschuldigt sich freundlich und informiert den Lehrer über die Ursache.

1. Einmal pro 6 Wochen ohne Konsequenz
2. Bei Wiederholung: Nachsitzen

Lehrer meldet eigene Verspätung rechtzeitig.

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion

Ist 10 Minuten nach Stunden-beginn noch kein Lehrer anwesend, melden sich die Schüler beim Sekretariat.

Wir wollen die zur Verfügung stehende Unterrichtszeit für alle optimal nutzen. Deshalb gelten folgende Regeln:

Regeln

Maßnahmen bei nicht Einhaltung

und / oder Anmerkungen

Regeln

Maßnahmen bei nicht Einhaltung

und / oder Anmerkungen

Jede Abwesenheit des Schülers muss von einem Erziehungs-berechtigten schriftlich entschuldigt werden. (innerhalb von 3 Tagen; bei Teilzeitklassen innerhalb von 8 Tagen).

Abwesenheit wird als „unentschuldigt“ verbucht.

Großjährige Schüler können mit dem Einverständnis ihrer Eltern beantragen, dass sie ihre Entschuldigungen selbst schreiben können.

Bei Abwesenheit von mehr als 3 Tagen ist ein ärztliches Attest erforderlich.

Abwesenheit wird als „unentschuldigt“ verbucht.

Jede im Voraus bekannte Abwesenheit eines Schülers muss schriftlich beim Klassenlehrer angefragt werden.

Abwesenheit wird als „unentschuldigt“ verbucht.

Beim vorzeitigen Verlassen der Schule muss der Schüler den verantwortlichen Lehrer sofort informieren (Mittagspause: Abmeldung im Sekretariat). Der Lehrer informiert die Eltern.

Abwesenheit wird als „unentschuldigt“ verbucht.

Lehrer melden ihre Abwesenheit vor 7.30 Uhr in der Schule.

Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

Bei Abwesenheit der Lehrer

aus privaten Gründen sind 100% der Stunden durch Tausch kurzfristig zu halten.

aus schulischen Gründen sind mindestens 50% der Stunden zu tauschen bzw. durch “freigestellte” Lehrer zu ersetzen; für die restlichen Stunden sind Aufgaben vorzubereiten.

Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

Die durch die Abwesenheit einer Klasse “freigestellten” Lehrer übernehmen die Unterrichts-stunden der Lehrer, die die Klasse begleiten.

Die Schüler (ab 10. Klasse) können, falls keine Aufgaben vergeben wurden, nur zu folgenden Zeiten freigestellt werden:

letzte Stunde am Vormittag, falls am Nachmittag kein Unterricht stattfindet.
letzte Stunde am Nachmittag.

Zu Beginn des Schuljahres geben die Eltern ihr schriftliches Einverständnis zu dieser Regel.

Die Eltern werden im Falle einer Freistellung informiert.

Gleichzeitig wird eine Aufsicht garantiert für die Schüler, deren Eltern eine Freistellung ablehnen.

Pausen gliedern den Schulalltag und dienen der Erholung. Ein reibungsloser Ablauf erfordert folgende Regeln:

Regeln

Maßnahmen bei nicht Einhaltung

und / oder Anmerkungen

Die Schüler halten sich in den Pausen im Pausenhof, im Erdgeschoss des Hauptgebäudes oder in der Kantine auf.

Schriftliche Strafe (ca. 2 Seiten) und Eintrag ins Klassenbuch

Die Strafe wird an den Klassenlehrer weitergeleitet; dieser vermerkt die Strafe im Klassenbuch.

Das Verlassen des Schulgeländes ist während der Schulzeiten und der Pausen für Schüler verboten.

Nachsitzen

Die Lehrer kommen ihrer Aufsichtspflicht nach.

Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

RESPEKTVOLLER UMGANG MITEINANDER

Wir wollen, dass sich alle in der Schule wohl fühlen. Deshalb gehen wir respektvoll miteinander um und achten die Schule und das Eigentum anderer.

Regeln

Maßnahmen bei nicht Einhaltung

und/oder Anmerkungen

Am LTA wird Mobbing in keiner Weise geduldet.

1. Intervention des SPOS in der Klasse
2. “Conseil de Classe siégeant en matière de discipline”

Möglichkeit eine Schülermediation zu organisieren

1. Meldung an den Klassenlehrer oder an Mitarbeiter des SPOS
2. Meldung an die Direktion

Material sowie Innen- und Außenanlagen werden respektiert, gepflegt und geschützt.

Schriftliche Strafe (ca. 2 Seiten) und Eintrag ins Klassenbuch

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion
4. Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

Das am LTA gültige Abfallkonzept wird angewendet.

Schriftliche Strafe (ca. 2 Seiten) und Eintrag ins Klassenbuch

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion
4. Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

Pro Woche übernimmt eine andere Klasse die Verantwortung für die Sauberkeit im Schulhof.

Bei nicht Einhalten säubert die Klasse den Hof in ihrer Freizeit.

Kontrolle und Unterstützung durch Klassenlehrer und Pausenaufsicht

Jede Klasse ist für Ordnung und Sauberkeit in ihrem Klassensaal verantwortlich.

Schadensmeldung an die nächste Lehrkraft

Ausfüllen eines Schadensformulars durch die Lehrkraft

Weiterleiten an den Hausmeister

Für absichtlich beschädigtes/zerstörtes Material haftet der Verursacher.

Schriftliche Strafe (ca. 2 Seiten) und Eintrag ins Klassenbuch oder “conseil de Classe siégeant en matière de discipline”

Zeugnisausgabe erst nach Schadensbegleichung

Beschädigtes/zerstörtes Material wird ersetzt.

Gespräch mit der Direktion

Fehlendes Material sowie Beschädigungen sind umgehend schriftlich zu melden (entweder bei der für den Raum verantwortlichen Person oder beim Hausmeister).

Material wird fristgerecht reserviert und das Zurückräumen wird organisiert.

Es wird kein Material mehr zur Verfügung gestellt.

Die Mithilfe des technischen Personals wird rechtzeitig angefragt.

Auf die Mithilfe muss verzichtet werden.

Lehrer, Schüler müssen den Verhaltenskodex für Klassenfahrten schriftlich anerkennen und einhalten.

Strafen wie in der Schule

Falls machbar (Distanz) müssen die Eltern den Schüler abholen.

Das Parken auf dem Schul-gelände ist für Schüler verboten.

Kralle + Nachsitzen

LEGALE UND ILLEGALE DROGEN

Wir wollen eine drogenfreie Schule. Deshalb halten wir uns an folgende Regeln:

Regeln

Maßnahmen bei nicht Einhaltung

und / oder Anmerkungen

Der Besitz, Verkauf und Konsum illegaler Drogen ist verboten.

“Conseil de Classe siégeant en matière de discipline”
+Anzeige bei der Polizei

Bei Verdacht:

Informieren der Direktion

Präventive Maßnahmen:

z.B. polizeiliche Kontrollen, Informationsversammlungen

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion
4. Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

Der Schulbesuch ist unter Drogeneinfluss verboten.

“Conseil de Classe siégeant en matière de discipline”

Bei Verdacht:

Informieren der Direktion

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion
4. Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

Das LTA ist “rauchfrei”

(loi relative à la lutte antitabac, Art. 6)

1. Nachsitzen
2. Nachsitzen + Anzeige bei der Polizei
1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion
4. Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

Bei Schulaktivitäten außerhalb des Schulgeländes wird nicht geraucht (während der Mittagspause erlaubt)

1. Nachsitzen
2. Nachsitzen + Anzeige bei der Polizei.
1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion
4. Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

Der Konsum von Alkohol ist während der Schulzeit nicht gestattet.

1. Informieren der Eltern und Abholung des Schülers, Nachsitzen
2. “Conseil de Classe siégeant en matière de discipline”
1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion
4. Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

Die Teilnahme am Unterricht unter Alkoholeinfluss ist:

unter 16 Jahren verboten
über 16 Jahren bis 0,3 ‰ tolerierbar

Informieren der Eltern und Abholung des Schülers

1. Feedback an den Fachlehrer
2. Meldung an den Klassenlehrer
3. Meldung an die Direktion
4. Gespräch mit der Direktion mit Zielvereinbarung

ANHANG 4. KONTAKTE

Tel.: +352 81 85 25-1 admin@lta.lu

Fax.: +352 81 21 70

DIRECTION

Martine HANSEN +352 81 85 25-200 directrice@lta.lu (Directrice)

Joseph BORMANN +352 81 85 25-210 directeur-adjoint@lta.lu (Directeur-adjoint)

Tom DELLES +352 81 85 25-213 tom.delles@education.lu (Attaché à la direction)

SECRéTARIAT DE DIRECTION

M. Fred Fey +352 81 85 25-201 fred.fey@lta.lu

Mme Christine Rasquin +352 81 85 25-204 admin@lta.lu

SECRETARIAT

Mme Aline Barthels +352 81 85 25-212 secretariat@lta.lu

Mme Aline Robert +352 81 85 25-211 secretariat@lta.lu

SECRETARIAT COMPTABILITE

Mme Marie-Rose Binsfeld +352 81 85 25-202 comptabilite@lta.lu

RECEPTION

M. Paul Heirens +352 81 85 25-9 pheirens@yahoo.com

CONCIERGERIE

M. Richard Majeres +352 81 85 25-225 concierge@lta.lu

SERVICE DE PSYCHOLOGIE ET DORIENTATION SCOLAIRE (SPOS)

Mme Rolande Schoen +352 81 85 25-239 spos@lta.lu

Mme Ivanka Petrova +352 81 85 25-272

Mme Aline Ferring +352 81 85 25-273

Mme Mireille Majeres +352 81 85 25-271

BIBLIOTHEQUE

Mme Scheiwen Martine +352 81 85 25-240 nancy.fiedler@education.lu

PERSONNEL TECHNIQUE

+352 81 85 25-702 personnel-technique@lta.lu

Mme Raphaëlle Adam M. Johny Lück

M. Antony Luc M. Serge Lutgen

M. Alain Cossmann M. Richard Majeres

M. Marco Ferreira (concierge)

M. Marcel Frederes M. Adrien Müller

M. Paul Gaspard M. Marc Reinig

M. M. Luc Herman M. Michel Santer

M. M. Marc Kails M. Georges Schmit

M. Patrick Karger M. Claude Steil

M.Marc Kolber M. Claude Wagener

M. Alphonse Logtenberg

ASSOCIATION DES PROFESSEURS (ADELTA)

comite-professeurs@lta.lu

Mme Simone Dauphin M. Tom Delles

M. Camille Eilenbecker Mme Michèle Gillen

Mme Lily Grethen Mme Janine Hierzig

M. Jean-Pierre Lesure M. Dan Kneip

M. Claude Merges M. Pascal Mannes

M. Cary Michels M. Arthur Meyers

M. Thomas Völkening Mme Micheline Troian

COMITE DES ELEVES

comite-eleves@lta.lu

ASSOCIATION DES PARENTS (APELTA)

comite-parents@lta.lu

M. Guy Bichel Mme Marie-Jeanne Muller-Godart

M. Georges Dahm Mme Rosa-Maria Remy-Zeberer

M. Jean-Marie Even Mme Marie-Anne Roeder-Kaiser

Mme Gaby Faltz-Kontz Mme Fernande Schwarz-Witry

Mme Claudine Huber-Majeres Mme Margot Van den Berg-Bourg

Mme Ernestine Knepper-Reiff Mme Béatrice Wehrhausen-Antony

Mme Carine Mersch-Kugener Mme Alice Wester-Schroeder

Mme Juliette Pelle-Meisch

CONSEIL DEDUCATION

conseil-education@lta.lu

Représentant de la direction

Mme Martine Hansen

Représentants des enseignants

Mme Simone Dauphin M. Claude Merges (suppléant)

M. Arthy Meyer M. Dan Kneip (suppléant)

M. Cary Michels M. Camille Eilenbecker (suppléant)

M. Thomas Völkening Mme Janine Hierzig (suppléant)

Représentants des élèves

Représentants des parents

M. Guy Bichel

COMITE DE SECURITE

comite-securite@lta.lu

M. Jos Bormann M. Michel Santer

M. Guy Bichel M. Pol Schmitz

M. Richard Majeres M. Claude Schrantz

CONSEIL DE DISCIPLINE

conseil-discipline@lta.lu

Mme Anita Bontemps Mme Martine Hansen

M. Jos Bormann M. Cary Michels

Mme Simone Dauphin

DELEGUE A LEGALITE

egalite@lta.lu

M. Roger Braun

PROJET DETABLISSEMENT (PE)

pe@lta.lu

M. Roger Braun M. Nicolas Negretti

M. Tom Delles M. Guy Reiland

M. Jean-Pierre Lesure M. Claude Schrantz

LEITFADEN GRUPPE

leitfaden@lta.lu

M. Roger Braun Mme Isabelle Jacobs

Mme Tom Delles M. Cary Michels

Mme Aline Ferring Mme Danielle Mayer

Mme Lily Grethen M. Xavier Nicolay

Mme Martine Hansen M. Jan Pytlinski

M. Serge Heuschling Mme Lynn Schmit

Mme Marita Hoffmann

SCHULINTERNE WEITERBILDUNG (SCHILW)

schilw@lta.lu

M. Roger Braun Mme Margot Heinen

GROUPES CURRICULAIRES POUR LA REFORME DE LA FORMATION PROFESSIONNELLE INITIALE (REFORME FPI)

M. Joseph Bormann (coordinateur) directeur-adjoint@lta.lu

M. Erhard Annen M. Eike Jablonski

M. Roger Braun Mme Annick Lesch

Mme Simone Dauphin M. Guy Majerus

M. Tom Delles M. Pascal Mannes

Mme Marita Hoffmann M. Thomas Mayer

M. Guido Faas M. Claude Merges

M. Claude Felten M. Guy Reiland

Mme Ruth Hau M. Paul Schmitz

Mme Janine Hierzig Mme Nadine Wilwert

COMMISSIONS NATIONALES DES PROGRAMMES

Section agricole guy.reiland@education.lu

M. Guy Reiland (président) M. Claude Felten (secrétaire)

Section environnement naturel simone.dauphin@education.lu

Mme Simone Dauphin (président) M. Guido Faas (secrétaire)

Section horticole tom.delles@education.lu

M. Tom Delles (président) Mme Susanne Hartmann (secrétaire)

Section mécanicien de machines agricoles

camille.eilenbecker@education.lu

M. Camille Eilenbecker

M. Pol Schmitz

COORDINATRICE CYCLE INFERIEUR

proci@lta.lu

Mme Marie-Lou Krack Mme Lynn Schmit

OFFICES DES STAGES

Section agricole ofstages-ag@lta.lu

Mme Martine Hansen M. Georges Krack

M. Frank Heuschling

Section environnement naturel ofstages-en@lta.lu

Mme Martine Hansen Mme Christiane Reiffers

M. Nicolas Negretti Mme Daniéle Schmit

Section horticole ofstages-hr@lta.lu

M. Tom Delles Mme Karen Neubert

M. Herbert Klingbeil

SECTION SPORTIVE

section-sportive@lta.lu

M. Gary Assel M. Jean-Pierre Steichen

M. Cary Michels Mme Tessy Wolter

M. Alain Pauly

SECTION ARTISTIQUE

LTArt@lta.lu

M. Jean-Paul Bastin Mme Carole Schmit

M. Guido Faas

CHAMPS DESSAIS

M. Michel Santer michel.santer@education.lu

Variétés céréales MM Victor Feipel Serge Heuschling

Fourrages M. Claude Felten

Céréales MM Guy Mirgain Guy Reiland

Pommes de terre Mme Simone Nilles

PROJETS INTERNATIONAUX

M. Tom Delles (coordinateur) tom.delles@education.lu

EUROPEA europea@lta.lu

M. Nicolas Negretti M. Georges Krack

ANHANG 5.: GESETZESTEXTE UND REGLEMENTE

REGLEMENT GRAND-DUCAL DU 23 DECEMBRE 2004 CONCERNANT LORDRE INTERIEUR ET LA DISCIPLINE DANS LES LYCEES ET LYCEES TECHNIQUES.

(MEM. A 207 DU 30 DECEMBRE 2004, P. 3760)

Art. 1er. Chaque lycée et lycée technique, désigné ci-après par «lycée», est une communauté qui comprend les élèves, les enseignants, les membres de la direction, les membres des différents services du lycée et les parents des élèves.

Les lycées ont pour mission l'instruction et l'éducation des élèves; cette mission ne peut être accomplie sans une estime et un respect mutuels ni sans une discipline acceptée de tous.

Art. 2. Les élèves doivent se conformer aux dispositions prises dans l'intérêt de l'ordre et de la discipline et faire preuve de politesse et de bonne tenue tant à l'intérieur qu'au-dehors du lycée.

Art. 3. Les élèves sont obligés de fréquenter régulièrement les cours, de se soumettre aux épreuves prescrites et de participer à toute autre activité d'ordre pédagogique organisée dans le cadre des horaires et des programmes scolaires.

Art. 4. En cas d'absence d'un titulaire, et sauf décision contraire du directeur, les élèves doivent rester dans l'enceinte du lycée. Un surveillant veille à ce que les élèves puissent s'adonner à des occupations d'un intérêt éducatif.

Art. 5. A titre exceptionnel, une dispense du cours d'éducation physique est accordée par le directeur sur présentation d'un certificat médical.

Art. 6. La tenue vestimentaire des élèves doit être correcte. Des tenues spéciales peuvent être prescrites pour les cours d'éducation physique, d'éducation artistique et les séances de travaux manuels et de travaux pratiques.

Art. 7. Les élèves doivent être présents au lycée avant l'heure fixée pour le commencement des cours. Dès le signal d'entrée, ils doivent se rendre immédiatement dans les locaux scolaires aux places qui leur ont été assignées par le régent ou le titulaire du cours.

L'entrée dans les salles spéciales, les ateliers, les vestiaires, le gymnase et la piscine n'est autorisée qu'en présence du titulaire ou du responsable.

Art. 8. Le passage dans les corridors, les dégagements et les escaliers s'effectue en bon ordre et selon les instructions des surveillants.

Les jeux brutaux et les bousculades sont interdits, de même que le jet de projectiles et de boules de neige.

Art. 9. Pendant les récréations, les élèves doivent quitter les locaux scolaires et, sauf en cas d'intempéries, se rendre dans la cour ou sous les préaux couverts, à moins d'en être dispensés par le régent.

Art. 10. Pendant la durée des cours, pendant les récréations et les intervalles entre les cours, aucun élève ne peut quitter l'enceinte du lycée sans autorisation du directeur ou du titulaire du cours.

Art. 11. L'élève qui, pour cause d'indisposition ou de force majeure, se voit obligé de quitter le lycée dans le courant de la journée, est tenu d'avertir avant son départ le directeur ou son délégué qui s’efforcera par les moyens du possible d’en informer immédiatement les parents ou la personne investie du droit d'éducation ainsi que le patron, s'il s'agit d'un élève d'une classe à enseignement concomitant.

Art. 12. En cas d'absence pour cause de maladie ou de force majeure, les parents de l'élève ou la personne

investie du droit d'éducation ainsi que, le cas échéant, l'élève majeur sont tenus d'informer par écrit le directeur ou le régent, dans les trois jours de calendrier, des raisons de l'absence. Le délai d'information pour les élèves des classes à enseignement concomitant est de huit jours de calendrier.

Chaque fois qu'ils le jugent nécessaire, le directeur ou le régent peuvent exiger un certificat médical ou une lettre excuse contresignée par le patron.

Un certificat médical est obligatoire lors de toute absence pour cause de maladie s'étendant sur plus de trois jours de classe.

Art. 13. Le régent ou le directeur peuvent accorder à un élève, sur demande écrite et dans des cas exceptionnels, un congé dûment motivé ne dépassant pas une journée entière.

L'autorisation de partir avant le commencement des vacances et congés ou de rentrer après la reprise des cours ainsi que tout autre congé dépassant une journée entière, ne peut être accordée que par le directeur dans les mêmes conditions que celles prévues à l’alinéa précédent.

Art. 14. Pour les élèves des classes à enseignement concomitant, toute absence non excusée après huit jours de calendrier doit être signalée par écrit sans retard aux chambres professionnelles compétentes par le directeur ou par le régent.

Art. 15. L'élève d'une classe à plein temps porté absent pendant quinze jours de classe consécutifs sans excuse ou sans motif reconnu valable est considéré comme ayant quitté définitivement le lycée, avec effet à partir du premier jour de son absence. Les parents de l'élève ou la personne investie du droit d'éducation ainsi que, le cas échéant, l'élève majeur en sont informés par lettre recommandée.

Après une absence non excusée de cinq jours de classe consécutifs, les parents ou la personne investie du droit d'éducation de l'élève sont informés, par lettre recommandée, de la mesure prévue à l'alinéa qui précède.

Art. 16. L'élève qui quitte définitivement le lycée est tenu d'en informer le directeur par une lettre qui doit être contresignée, s'il s'agit d'un élève mineur, par la personne investie du droit d'éducation.

Les certificats de scolarité peuvent être refusés à l'élève qui ne se conforme pas à cette disposition ainsi qu'à tout élève n'ayant pas satisfait à ses engagements envers le lycée.

Art. 17. Les élèves informent immédiatement le secrétariat du lycée et le régent de tout changement de domicile ou de logement.

Art. 18. Le lycée n'assume aucune responsabilité en cas de perte, de disparition ou d'endommagement des effets et objets personnels des élèves.

Art. 19. Tout élève qui endommage volontairement les aménagements, les installations ou les bâtiments du lycée est sanctionné et peut être obligé à supporter les frais de réparation.

Le lycée peut refuser la délivrance des bulletins scolaires, de certificats d'études et de tout autre document en rapport avec la scolarisation de l'élève fautif jusqu'au remboursement des frais de réparation.

Art. 20. Tout accident survenu dans l'enceinte du lycée ainsi que tout accident dont est victime un élève sur le chemin de l'école doivent être signalés immédiatement au directeur.

Tout accident survenu à un élève dans l'enceinte du lycée qu'il fréquente accessoirement doit immédiatement être signalé au directeur du lycée où il est régulièrement inscrit.

Art. 21. Tout fait de nature à engager une responsabilité civile ou pénale doit être notifié sans retard au directeur, qui en informe aussitôt l'autorité supérieure, du moment que pareil fait est susceptible d'avoir des suites judiciaires.

Art. 22. II est interdit de fumer à l’intérieur du lycée ainsi que dans son enceinte, sauf aux endroits à désigner par le directeur pour ceux ayant atteint l’âge de 16 ans.

Art. 23. Chacun doit prendre connaissance des consignes d'incendie affichées dans les locaux. Tout geste qui risquerait d'être générateur d'un incendie (jeux avec allumettes, cigarette jetée) doit être évité.

Art. 24. L'élève se présentant au lycée sous l'emprise de stupéfiants ou en état d'ébriété est immédiatement retiré de la classe respectivement du lieu d’enseignement. Le directeur en informe les parents ou la personne investie du droit d'éducation ainsi que le patron et les chambres professionnelles compétentes, s'il s'agit d'un élève d'une classe à enseignement concomitant, et en saisit, le cas échéant, le conseil de classe.

Art. 25. Sont soumis à l'autorisation préalable du directeur toute vente, toute distribution, tout affichage et toute manifestation dans l'enceinte du lycée. Toute publication et tout objet trouvés en possession d'un élève peuvent être confisqués s'ils sont de nature à troubler l'ordre scolaire.

Art. 26. Les élèves se soumettent aux mesures et examens de médecine scolaire prévus par la législation en matière de médecine scolaire.

Les élèves qui, pour des motifs graves, désirent être dispensés du contrôle médical organisé dans le cadre du lycée, doivent adresser une demande au directeur du lycée qui la transmettra pour décision à l’équipe médicosocio-scolaire telle que définie à la loi du 2 décembre 1987 portant réglementation de la médecine scolaire. Si la demande est acceptée, l’élève doit se soumettre au contrôle médical chez le médecin de son choix et présenter un certificat attestant qu’il a subi les différents tests et mesures de dépistage et de contrôle systématiques prévus.

L’élève atteint d’une maladie contagieuse doit se conformer aux dispositions du règlement grand-ducal du 21 décembre 1990 déterminant le contenu et la fréquence des mesures et examens de médecine scolaire, don’t l’annexe fixe la durée d’éviction scolaire.

Les dispositions de l’alinéa qui précède sont également applicables à tout autre membre de la communauté scolaire.

Dans l’intérêt bien compris de l’élève et afin de permettre, le cas échéant, de lui apporter une aide appropriée dans les plus brefs délais, il est recommandé aux parents ou à la personne investie du droit d’éducation d’informer le directeur de toute maladie grave dont l’élève est atteint, si cette maladie est susceptible de nécessiter une surveillance particulière en milieu scolaire.

Art. 27. Sauf demande écrite de l'élève majeur de lui adresser toute correspondance à son nom et adresse, les parents ou la personne investie du droit d'éducation sont destinataires de toute correspondance concernant les élèves.

Art. 28. Toute infraction à la discipline ou à l'ordre intérieur peut être sanctionnée par une des mesures disciplinaires prévues à l'article 42 de la loi du 25 juin 2004 portant organisation des lycées et lycées techniques, lequel détermine également les personnes et organes pouvant prendre les différentes mesures disciplinaires.

Outre les infractions susceptibles d’être sanctionnées par un renvoi définitif du lycée fixées par l’article 42 de la loi précitée, notamment les infractions suivantes sont susceptibles d’être sanctionnées par une des mesures moindres:

- les actes d’incivilité et d’impertinence commis à l’égard des membres de la communauté scolaire,
- le refus d’obéissance,
- le refus d’assister aux cours ou de composer,
- l’absence injustifiée des cours durant au plus vingt demi-journées au cours d’une même année scolaire et les retards réitérés,
- la fraude, le vol, le faux en écriture, la falsification de documents,
- l’incitation au désordre,
- l’organisation, dans l’enceinte du lycée, de réunions ou de manifestations non autorisées par le directeur.

Toutes les mesures disciplinaires sont à inscrire au livre de classe.

Art. 29. L’élève d’une classe à enseignement concomitant exclu temporairement du lycée est obligé de suivre la formation dans l’entreprise patronale pendant cette période.

Les avis des chambres professionnelles concernées sont requis pour toute décision d’exclusion des cours d’une durée de neuf jours de classe au moins ou de renvoi définitif, prononcée par le conseil de classe ou le conseil de discipline.

Art. 30. Les élèves fréquentant des cours dans un autre lycée que celui où ils sont régulièrement inscrits doivent se conformer aux règles spécifiques complémentaires d’ordre intérieur de cet autre lycée pendant le temps qu'ils y séjournent.

La sanction de l’exclusion des cours pendant une durée de un à huit jours de classe nécessite un commun accord des deux directions concernées.

Le recours contre la sanction disciplinaire de la retenue et du travail d’intérêt pédagogique infligée par un enseignant ou un surveillant doit être introduit auprès du directeur du lycée dans lequel la sanction a été prononcée.

Art. 31. La procédure devant le conseil de discipline est la suivante :

Le conseil de discipline est saisi par le conseil de classe au cas où un élève est accusé d’avoir commis une des infractions susceptibles d’être sanctionnées par un renvoi définitif. Le président fixe la date de la séance et convoque le conseil de discipline, ce au moins sept jours de calendrier avant le jour fixé pour la séance.

Il convoque également à la séance et en respectant les mêmes délais:

- par lettre recommandée l’élève prévenu et, au cas où il est mineur, ses parents ou la personne investie du droit d’éducation,
- le régent de la classe de l’élève,
- un membre du service de psychologie et d’orientation scolaires,
- le conseiller à l’apprentissage pour les élèves des classes à enseignement concomitant du régime professionnel de l’enseignement secondaire technique,
- le cas échéant les plaignants, les témoins ou les personnes susceptibles d’éclairer le conseil sur les faits motivant la comparution de l’élève.

La convocation doit contenir une description des faits et des infractions qui sont reprochés au prévenu.

L’élève prévenu peut se faire accompagner par une personne de son choix en dehors de ses parents.

Le conseil de discipline ne peut délibérer que si les cinq membres sont présents.

Il siège sous la présidence du directeur et instruit l’affaire à charge et à décharge.

Il entend les personnes convoquées. Le prévenu a le droit de s’exprimer en dernier.

La procédure suit son cours, même en l’absence du prévenu - sauf cas de force majeure - ou d’autres personnes convoquées.

A la fin de la séance le conseil se retire pour délibérer. Les décisions du conseil sont arrêtées à la majorité des voix, l’abstention n’étant pas permise.

Les membres du conseil sont astreints au secret du délibéré et du vote.

Art. 32. Le conseil de discipline peut soit prononcer le renvoi définitif, soit renvoyer l’élève devant le conseil de classe, soit l’acquitter. La procédure disciplinaire devant le conseil de classe doit de la même manière respecter les principes des droits de la défense du prévenu.

La décision du conseil de discipline, de même que celle du conseil de classe siégeant en matière disciplinaire, est motivée et arrêtée par écrit. Elle doit mentionner les voies de recours. Elle est notifiée dans les conditions fixées par l’article 43 de la loi du 25 juin 2004 portant organisation des lycées et lycées techniques.

Art. 33. Les recours contre les mesures disciplinaires sont régis par l’article 43 de la loi du 25 juin 2004 portant organisation des lycées et lycées techniques.

Art. 34. Au sens des articles 4 et 10 du présent règlement, les lycées faisant partie du complexe scolaire «Geesseknaeppchen», à savoir l'Athénée, le Lycée Michel-Rodange, le Lycée Aline-Mayrisch et le Lycée Technique «école de Commerce et de Gestion», ne forment qu'une seule enceinte.

Art. 35. Le présent règlement abroge et remplace le règlement grand-ducal du 29 juin 1998 concernant l’ordre intérieur et la discipline dans les établissements d’enseignement secondaire et secondaire technique.

Art. 36. Notre Ministre de l'éducation nationale et de la Formation professionnelle est chargée de l'exécution du présent règlement qui sera publié au Mémorial.

Instruction ministérielle du 6 juin 2008 sur l’évaluation des élèves

1. Les principes de l’évaluation

L’évaluation des élèves fait partie intégrante du processus de formation. Elle permet de contrôler et de certifier les acquis et les progrès des élèves et de déceler leurs difficultés.
Elle renseigne l’élève, l’enseignant et les parents ou le représentant légal de l’élève sur les progrès réalisés. Elle sert à déterminer la note scolaire.

L’évaluation porte sur les connaissances de l’élève par rapport aux programmes des différentes branches, sur la progression de l’élève par rapport à ses connaissances antérieures et sur l’attitude de l’élève face au travail scolaire. Les appréciations relevant de la discipline des élèves n’interviennent pas dans la détermination d’une note scolaire.

Suivant ses fonctions, l'évaluation est formative, formatrice ou sommative.

  • L'évaluation formative renseigne l'enseignant et l'élève sur les apprentissages réalisés et le degré d'atteinte des objectifs fixés.
  • L'évaluation formatrice permet à l'élève de s'autoévaluer et de réguler ses apprentissages.
  • L'évaluation sommative contrôle le savoir, le savoir-faire et le savoir-être enseignés suivant le programme en vigueur. Elle sert de référence aux notes de bulletin et aux décisions de promotion. Elle porte également sur la forme dans laquelle les acquis sont présentés et sur l’appréciation de l’attitude de l’élève face au travail.
La présente instruction ministérielle concerne l’évaluation sommative. Les évaluations formative et formatrice se feront dans le respect des dispositions arrêtées pour les différentes branches sur proposition des commissions nationales pour les programmes. Ces dispositions seront publiées dans ‘Horaires et programmes’.

Les éléments suivants font l’objet de l’évaluation sommative :

  • les devoirs en classe : ils sont écrits, oraux ou pratiques suivant les spécificités de la branche ; des devoirs de grande envergure réalisés à domicile peuvent également tenir lieu de devoirs en classe, de même que des réalisations pratiques ou des travaux réalisés en groupe ;


  • les contrôles : Ce sont des interrogations écrites, orales, pratiques, ou des appréciations de la préparation des travaux et devoirs à domicile de l’élève ainsi que de la participation en classe.

    Les devoirs en classe et les contrôles donnent lieu à des cotations qui déterminent les notes. Toute correction des devoirs en classe s’intègre au processus de l’évaluation formative.


2. Les devoirs en classe

Les enseignants sont tenus de respecter les programmes publiés dans "Horaires et Programmes", notamment les finalités prévues dans les socles de compétences, les critères d’évaluation, les lignes directrices de notation et la fixation des degrés de difficultés, le nombre minimal de devoirs en classe par branche et par classe, le type des devoirs en classe.

Les devoirs en classe sont répartis sur toute la durée du trimestre ou semestre. Ils sont annoncés et inscrits par le titulaire dans le livre de classe au moins une semaine à l’avance. à l’exception des classes concomitantes et des classes terminales, il ne peut y avoir plus d’un devoir en classe par journée de classe, sauf si l’une des deux épreuves est une épreuve de rattrapage. Pour les classes terminales, il peut y avoir au plus un devoir en classe par jour qui exige une préparation spéciale. Dans le cycle inférieur et la division inférieure, il est recommandé que des devoirs en classe exigeant une préparation spéciale n’aient pas lieu deux jours de suite. Hormis en classes terminales, un devoir en classe ne peut avoir lieu lors de la première journée de la reprise des cours après les congés et vacances scolaires d’une durée d’au moins une semaine. En concertation avec les titulaires de la classe, le régent organise la répartition judicieuse des devoirs en classe. En cas de désaccord et notamment lorsque l’une des dispositions de la présente instruction ou de celles publiées dans ‘Horaires et programmes’ n’est pas respectée, il informe le directeur.

L’enseignant communique avec précision, au moins une semaine avant le devoir en classe, le type de l’épreuve ainsi que la matière à préparer et à réviser. Dans les classes à plein temps et pour toutes les branches qui comportent plus d’une leçon hebdomadaire, la matière à préparer ne peut porter sur de nouveaux éléments traités pendant la dernière leçon, ni sur ceux traités la veille du devoir.

Les devoirs en classe écrits ont une durée d’une leçon au moins. Ils sont cotés sur 60 points. Pour des raisons pédagogiques, ils peuvent être écrits en deux temps. Les sujets ou les questions d’un devoir en classe sont présentés aux élèves sous forme parfaitement lisible. La répartition des points est indiquée aux élèves sur le questionnaire. Les élèves doivent connaître les critères de correction. Le travail imposé doit être d’une étendue raisonnable et permettre à l’élève convenablement préparé de produire son travail et de le relire complètement dans le temps prévu. Il convient de ne pas donner des devoirs en classe sensiblement plus difficiles que les exercices du manuel ou ceux traités en classe.

Pendant la durée du devoir, l’enseignant ou le surveillant exerce une stricte surveillance pour éviter toute fraude. Lorsqu’une fraude est constatée, l’enseignant peut décider, en jugeant l’avantage illicite que le fraudeur s’est procuré, de coter une partie du devoir à 0 point ou le devoir entier à 01 point. Toute fraude entraîne des sanctions disciplinaires prévues par le règlement de discipline en vigueur.

Une note 01 est attribuée à l’élève qui ne peut présenter d’excuse valable pour ne pas avoir pris part au devoir en classe ou pour ne pas avoir remis dans le délai imparti le devoir en classe à réaliser à domicile.

Dans les classes à plein temps, un élève ne peut se soumettre à une épreuve demandant une préparation spéciale s’il a été absent au cours des 24 heures qui précèdent le devoir en classe. Dans des cas individuels dûment motivés, le titulaire peut autoriser l’élève qui a été absent, à composer. L’enseignant veille à ce que les élèves absents lors du devoir en classe composent dans les meilleurs délais et de préférence en dehors des cours normaux. Dans des cas exceptionnels, le conseil de classe peut réduire le nombre de devoirs en classe obligatoires imposés à l’élève concerné.

Sur proposition des commissions nationales pour les programmes, des dispositions spécifiques concernant les modalités des devoirs, des réalisations, des travaux en atelier ou en laboratoire, peuvent être arrêtées. Ces dispositions sont publiées dans « Horaires et programmes » et portées à la connaissance des élèves par les titulaires des branches concernées au début de l’année scolaire.

3. La correction du devoir en classe

Tout devoir écrit doit être corrigé et noté par le titulaire. Il est remis aux élèves dans les plus brefs délais, mais au plus tard trois jours avant le devoir en classe suivant et avant la délibération du conseil de classe. Aucune épreuve ne peut être cotée à moins de un (01) point. Le crédit négatif n’est admis sous aucune forme. En remettant aux élèves les copies corrigées, l’enseignant précise l’application des critères de correction et informe les élèves sur leurs difficultés et leurs progrès, notamment par un corrigé modèle ou les lignes directrices d’une copie idéale et un commentaire écrit remis aux élèves avec les devoirs corrigés. L’enseignant veille à ce que les élèves portent une attention particulière à la correction du devoir en classe afin qu’ils en tirent profit. Pour des raisons pédagogiques la correction du devoir en classe peut être considérée pour ajuster la note du devoir ; cet ajustement ne peut dépasser la valeur de 4 points, en valeur positive ou en valeur négative.

Tout élève a le droit et le devoir de revoir chez lui sa copie corrigée par le titulaire. L’élève mineur soumet le devoir en classe à son représentant légal. Le titulaire a le droit d’exiger une signature du représentant légal de l’élève mineur. Si le devoir n’est pas rendu par l’élève, la note inscrite par l’enseignant sur le registre matricule fait foi.

Pour les classes du cycle inférieur de l'enseignement secondaire technique et les classes de la division inférieure de l'enseignement secondaire, les notes sont inscrites au carnet de liaison. Le directeur peut demander des explications au titulaire, notamment lorsque les notes sont exceptionnellement élevées ou particulièrement basses. Dans tous les cas de désaccord, les élèves doivent être entendus par le directeur s’ils en font la demande. Un accord entre parties doit être visé en premier lieu. Le directeur peut se faire conseiller par des experts. Il peut annuler un devoir, ou prendre d’autres mesures qu’il estime appropriées. Il donne une explication aux enseignants et aux élèves concernés.

Chaque titulaire remet les devoirs en classe de ses élèves au lycée aux fins d’archivage. Ils y sont conservés jusqu’à la fin de l’année scolaire suivante.

4. Les contrôles

Les interrogations écrites, orales ou pratiques ne peuvent porter que sur la préparation à domicile imposée pour le jour où le contrôle a lieu. La matière y relative est communiquée à l’avance aux élèves et inscrite dans le livre de classe. Un tel contrôle ne peut excéder une durée d’une demi-heure. Les notes obtenues au cours des différents contrôles sont communiquées aux élèves, immédiatement lors des interrogations orales, dans un délai d’une semaine et au plus tard la veille du devoir en classe suivant pour les autres interrogations.

Pour les classes du cycle inférieur de l'enseignement secondaire technique et les classes de la division inférieure de l'enseignement secondaire, les notes attribuées lors des contrôles sont inscrites au carnet de liaison.

Le titulaire peut substituer la note moyenne de plusieurs contrôles à une note de devoir en classe. Cette substitution peut s’appliquer à un unique devoir en classe par trimestre ou semestre à condition que le nombre de devoirs en classe soit au moins égal à 2 et que le titulaire en ait informé les élèves au début du trimestre ou semestre.

5. La note trimestrielle ou semestrielle

Toute note est déterminée sur base d’au moins un devoir en classe et d’au moins un contrôle. Elle est égale à la moyenne, arrondie à l’unité supérieure, des notes de tous les devoirs, et ajustée par la note obtenue lors des contrôles. Cet ajustement ne peut dépasser la valeur de 4 points, tant en valeur positive qu’en valeur négative.

Sur proposition des commissions nationales pour les programmes, des dispositions spécifiques concernant la prise en compte des travaux pratiques et des épreuves orales peuvent être arrêtées. Ces dispositions sont publiées dans ‘Horaires et programmes’ et portées à la connaissance des élèves par les titulaires des branches concernées au début de l’année scolaire.

6. L’évaluation des modules

Pour les branches enseignées sous forme modulaire, les devoirs en classe peuvent être remplacés par des tests qui permettent d’évaluer les connaissances acquises dans les différents modules.

7. Les devoirs à domicile

Les élèves doivent réviser chez eux la matière traitée pendant le cours. Afin de les aider à assimiler la matière enseignée en classe, le titulaire impose régulièrement des devoirs à domicile et il en contrôle l’exécution. Le volume de ces devoirs à domicile doit être adapté à l’âge et aux capacités des élèves, le degré de difficulté doit respecter les dispositions fixées dans « Horaires et programmes ». L’enseignant présente les devoirs à domicile imposés de façon à ce que les élèves puissent les réaliser sans avoir recours à une aide externe. Ils sont corrigés en classe. Dans le cycle inférieur et la division inférieure, le titulaire veille à ce que les élèves notent ces devoirs à domicile dans leur journal de classe.

Les devoirs à domicile sont inscrits dans le livre de classe. Chaque titulaire tient compte du volume d’ensemble de tous les devoirs à domicile imposés aux élèves. Le régent veille à une répartition appropriée.

8. L’information des enseignants et des élèves

Au début de l’année scolaire la présente instruction de service est portée à la connaissance des enseignants par le directeur, à celle des élèves par le régent.

9. Mise en vigueur

La présente instruction est applicable à partir de l’année scolaire 2008-2009.

Mady Delvaux-Stehres
Ministre de l'éducation nationale
et de la Formation professionnelle


Instruction ministérielle du 6 juin 2008 sur l’évaluation des élèves Dokumentation zum Download hier(Rechtsklick, und "Ziel unter speichern"auswählen, oder Klick zum öffnen der PDF-Datei (35 kB)

 

REGLEMENT GRAND-DUCAL MODIFIE DU 14 JUILLET 2005 DETERMINANT LEVALUATION ET LA PROMOTION DES ELEVES DE LENSEIGNEMENT SECONDAIRE TECHNIQUE ET DE LENSEIGNEMENT SECONDAIRE

Modifications:

Règlement grand-ducal du 1er septembre 2006 modifiant le règlement grand-ducal du 14 juillet 2005 déterminant l’évaluation et la promotion des élèves de l’enseignement secondaire technique et de l’enseignement secondaire

Art.1er. - L’évaluation

1. L’évaluation des élèves fait partie intégrante du processus de formation. Elle permet de contrôler et de certifier les acquis et les progrès des élèves et de déceler leurs difficultés. Elle renseigne l’élève, l’enseignant et les parents de l’élève sur les progrès réalisés.

L’évaluation porte sur les compétences des élèves par rapport au programme des différentes branches.

Pour chaque année d’études, ces branches sont définies par règlement grand-ducal.

Le terme « élève » au sens du présent règlement comprend les élèves de toutes les classes de l'enseignement secondaire et de l'enseignement secondaire technique, y compris les apprentis des classes concomitantes du régime professionnel.

2. Les compétences sont évaluées par des épreuves. Ce sont d’une part les devoirs en classe, d’autre part les contrôles à savoir les interrogations écrites ou orales, les travaux en classe, les appréciations de la préparation des travaux et devoirs à domicile de l’élève. Les modalités de l’évaluation sont fixées par le ministre, celles concernant le régime professionnel sur avis des chambres professionnelles.
3. L’évaluation est exprimée par une note échelonnée de 60 à 01 points. Est considérée comme note suffisante toute note supérieure ou égale à 30 points, comme note insuffisante toute note inférieure à 30 points.

La note trimestrielle est la moyenne des notes des devoirs en classe. Cette moyenne peut être ajustée de plus ou moins 4 points en fonction de la note obtenue lors des contrôles. Si la branche est composée de plusieurs matières, la note trimestrielle ou semestrielle de la branche est la moyenne des notes trimestrielles ou semestrielles des matières.

La note annuelle d’une branche est la moyenne des notes trimestrielles ou semestrielles; chaque trimestre ou semestre pendant lequel la branche a été enseignée compte à part égale.

4. La moyenne générale annuelle est la moyenne arithmétique de toutes les notes annuelles des branches.

Si la grille d’horaires de la classe prévoit des coefficients, la moyenne générale annuelle est pondérée.

Pour le calcul des notes annuelles et de la moyenne générale annuelle, les fractions de points sont arrondies à l’unité supérieure.

5. Sans préjudice des compétences du Commissaire du Gouvernement à la formation professionnelle, les chambres professionnelles peuvent, dans le cadre de leurs attributions de surveillance et de contrôle, organiser périodiquement des épreuves de contrôle afin d'examiner les progrès réalisés par les élèves en formation pratique dans l'entreprise patronale, pour les élèves des classes à cours concomitants du régime professionnel, à l’exception des classes de fin d’apprentissage. Ces épreuves de contrôle doivent être organisées au cours du dernier mois de l'année scolaire, pour les élèves qui ont obtenu une note finale insuffisante en formation pratique. Dans ce cas, la note finale en formation pratique se, compose pour 1/4 de la note du premier semestre, pour 1/4 de la note du deuxième semestre et pour 2/4 de la note obtenue à l’épreuve de contrôle.

Art 2. - Bulletin

1. Les éléments suivants figurent au bulletin:
a. les notes trimestrielles ou semestrielles des branches enseignées, les notes obtenues dans les modules et le nombre de modules réussis, la note obtenue en formation pratique dans l’entreprise patronale;
b. la moyenne générale trimestrielle ou semestrielle;
c. le nombre de leçons d’absence excusée ou non excusée;
d. une appréciation du comportement de l’élève en classe;
e. les mesures de remédiation décidées par le conseil de classe.
2. Le bulletin de fin d’année scolaire comporte en sus:
a. la note annuelle de chaque branche;
b. la moyenne générale annuelle;
c. « la décision de promotion et, en classes de 7e et de 4e de l’enseignement secondaire et de 9e de l’enseignement secondaire technique, l’avis d’orientation du conseil de classe;
d. pour les classes de 8e de l'enseignement secondaire technique et les classes de 5e de l'enseignement secondaire: le profil d’orientation de l’élève. » (RGD du 1er septembre 2006)
3. Les informations suivantes peuvent être inscrites sur les bulletins ou annexées au bulletin, suivant décision du conseil d’éducation:
a. une évaluation commentée des résultats obtenus dans les différentes branches;
b. des places de classement et/ou la moyenne de la classe pour chaque branche;
c. des notes de matières composant une branche;
d. une appréciation concernant la progression de l’élève;
e. des informations concernant les activités périscolaires auxquelles a participé l’élève.

Art.3. - Information de l’élève et des parents de l’élève

1. Les notes obtenues au cours des différentes épreuves sont communiquées aux élèves, immédiatement lors des interrogations orales et dans un délai d’une semaine pour les autres contrôles. Les notes des devoirs en classe sont communiquées aux élèves au plus tard trois jours avant le devoir en classe suivant. Toutes les notes sont communiquées aux élèves avant la délibération du conseil de classe. Les enseignants précisent les critères de correction et informent les élèves sur leurs difficultés et leurs progrès, notamment par un commentaire écrit remis aux élèves avec les devoirs corrigés.
2. Les dispositions du présent règlement sont portées à la connaissance des élèves en début d’année scolaire, par le régent de la classe.
3. Les bulletins sont remis ou envoyés aux parents de l’élève.
4. Pour les élèves des classes à cours concomitants du régime professionnel, une copie du bulletin est envoyée au patron formateur.
5. Si les notes de l’élève ne permettent pas de conclure à la réussite en fin d’année, le conseil de classe en informe l’élève et les parents au plus tard à la fin du 1er semestre ou du 2e trimestre et leur communique les mesures de remédiation qu’il propose ou décide.
6. Pour les classes du cycle inférieur de l'enseignement secondaire technique et les classes de la division inférieure de l'enseignement secondaire:
a. Les écoles fournissent aux élèves un carnet de liaison qui sert à la communication entre les parents et les enseignants.
b. Les notes obtenues au cours des différentes épreuves d’évaluation c.à.d. les devoirs en classe et les contrôles, sont inscrits sur le carnet de liaison. Y figurent aussi les coordonnées de la direction, du secrétariat, du régent et du Service de Psychologie et d'Orientation Scolaires.
c. Le directeur organise pour chaque classe au premier trimestre une réunion d’information pour les parents ; les enseignants de la classe participent à la réunion.
d. à l’occasion de la remise du bulletin du premier trimestre ou pendant les six semaines qui suivent l’envoi de ce bulletin, le régent invite les parents à un entretien individuel qui porte sur les résultats et le comportement de l’élève.
7. Au deuxième ou au début du troisième trimestre de la classe de 9e et de la classe de 4e, le régent organise une réunion d’information pour les parents des élèves de la classe sur les différentes voies de formation possibles. Des représentants des différentes voies de formation peuvent participer à la réunion.

Art.4. - Les délibérations du conseil de classe

1. Le conseil de classe délibère sur les progrès scolaires de chaque élève. En cas de besoin, il propose ou il décide une démarche de remédiation.
2. En fin d’année scolaire:
a. sauf en classe terminale, le conseil de classe décide de la promotion à la classe suivante;
b. en 9e et en 4e, il détermine en outre les voies de formation auxquelles est admis l’élève et il précise éventuellement celles qu’il conseille ou déconseille.
3. Si, à la fin de l'année scolaire, l’élève n'a pas composé dans toutes les branches, le conseil de classe décide si et dans quelles branches l’élève est tenu de passer les épreuves manquantes. Le conseil de classe peut aussi prendre une décision en fonction des résultats que l’élève a déjà obtenus.
4. Préalablement à toute décision d’orientation ou de réorientation, le régent ou un autre membre du conseil de classe porte les projets scolaires et professionnels de l’élève à la connaissance du conseil de classe.

Art.5. - La démarche de remédiation

1. Les mesures de remédiation aident l’élève en difficulté à rendre plus efficace sa façon d’apprendre ou lui fournissent des explications complémentaires sur certaines matières. Elles sont décidées par le conseil de classe et mises en œuvre par le directeur.
2. Les mesures de remédiation décidées par le conseil de classe peuvent être entre autres:
a. des travaux adaptés de révision ou d’approfondissement;
b. une participation à des cours de révision, de mise à niveau ou d’approfondissement;
c. une inscription à des études surveillées,
d. une formation aux techniques d’apprentissage.
3. Les mesures de remédiation sont notifiées par lettre à l’élève et ses parents. L’élève et les parents approuvent par leur signature les mesures de remédiation. Si l’élève refuse de fournir les efforts nécessaires, le directeur peut décider d’arrêter la remédiation proposée.

Art 6. - Promotion

Les points 1, 2, 3 et 4 suivants ne concernent pas le régime préparatoire.

La note obtenue en formation morale et sociale ou en instruction religieuse et morale est uniquement prise en compte pour le calcul de la moyenne générale annuelle.

1. Réussite
a. « Dans les classes de 7e, 8e, 9e de l'enseignement secondaire technique et les classes de 7e, 6e, 5e, 4e de l'enseignement secondaire, l’élève réussit s’il a obtenu des notes annuelles suffisantes dans toutes les branches ou s’il peut compenser toutes ses notes annuelles insuffisantes ou s’il a une moyenne générale annuelle d’au moins 45 points. » (RGD du 1er septembre 2006)
b. Dans les classes de 3e et 2e de l'enseignement secondaire et les classes des cycles moyen et supérieur de l'enseignement secondaire technique, l’élève réussit s’il a des notes annuelles suffisantes pour toutes les branches ou s’il peut compenser toutes ses notes annuelles insuffisantes.
c. L’élève qui réussit sa classe, accède à la classe suivante ; en 9e et 4e, la décision de promotion précise dans les cas prévus par l’article 8 les voies de formations auxquelles est admis l’élève.
2. échec
a. L’élève échoue si le nombre de ses notes annuelles insuffisantes est supérieur au tiers (non arrondi) du nombre total de branches à moins que, pour les classes de 7e, 8e, 9e de l'enseignement secondaire technique et les classes de 7e, 6e, 5e, 4e de l'enseignement secondaire, sa moyenne générale annuelle soit supérieure ou égale à 45 points. » (RGD du 1er septembre 2006)
b. Au régime professionnel, l’élève échoue aussi:
i. dans une classe à plein temps, si la note annuelle en formation pratique dans l’atelier à l’école est insuffisante;
ii. dans une classe concomitante, si la note annuelle en formation pratique dans l'entreprise patronale telle que définie au paragraphe 5 de l’article 1er est insuffisante.
c. Si l’élève échoue, le conseil de classe examine la possibilité de l’orienter vers une autre voie de formation. S’il juge une réorientation nécessaire, il en fait la recommandation à l’élève et à ses parents auxquels appartient la décision. En cas de refus, le conseil de classe autorise l’élève à redoubler dans les limites prévues à l’article 9. Il peut aussi recommander directement un redoublement. Au cycle inférieur de l'enseignement secondaire technique, l’élève peut être admis à la classe suivante dans une autre voie pédagogique, conformément aux dispositions du point 5.b. du présent article.
3. Compensation
a. L’élève peut compenser deux notes annuelles insuffisantes supérieures ou égales à 20 points s’il a une moyenne générale annuelle d’au moins 38 points.
b. L’élève peut compenser une seule note annuelle insuffisante supérieure ou égale à 20 points s’il a une moyenne générale annuelle de 36 à 37 points
c. Dans les classes de 3e et de 2e de l'enseignement secondaire et les classes des cycles moyen et supérieur de l'enseignement secondaire technique, les branches fondamentales ne peuvent pas être compensées. Les branches fondamentales sont déterminées par règlement grand-ducal.
d. Dans les classes de 7e, 6e, 5e et 4e de l’enseignement secondaire, l’élève ne peut pas compenser simultanément deux notes insuffisantes dans les branches suivantes : mathématiques, allemand,
e. français, anglais, latin. Dans les classes de 7e, 8e, 9e de l’enseignement secondaire technique,
f. l’élève ne peut pas compenser simultanément deux notes insuffisantes dans les branches suivantes : allemand, français ainsi que la branche « éducation technologique et branches d’expression » ou, en classe de 9e pratique, la branche « options ».
g. Si l’élève a obtenu plusieurs notes annuelles insuffisantes compensables et si un choix doit être fait concernant les notes effectivement compensées, le conseil de classe décide dans quelle(s) branche(s) la compensation s’applique.»( RGD du 1er septembre 2006)
4. Ajournement

Les élèves qui ne réussissent pas sans toutefois échouer d’après les dispositions des paragraphes 1, 2 et 3, sont ajournés.

5. Les voies pédagogiques du cycle inférieur de l'enseignement secondaire technique
a. Les voies pédagogiques au cycle inférieur sont en 8e la voie théorique et la voie polyvalente, en 9e la voie théorique, la voie polyvalente et la voie pratique. L’élève qui réussit sa classe continue dans la même voie pédagogique.
b. L’élève qui échoue peut être orienté par le conseil de classe vers une voie pédagogique adaptée. Les parents et l’élève sont informés des conditions qu’entraîne le choix d’une voie pédagogique
c. adaptée pour l’admission aux voies de formation après la classe de 9e. Ils peuvent choisir dans les limites définies par l’article 9, paragraphe 2, entre le redoublement et l’avancement dans une voie pédagogique adaptée.
6. Le régime préparatoire de l'enseignement secondaire technique
a. Pour l’allemand, le français et les mathématiques, l’enseignement par modules prépare l’élève au cycle inférieur de l'enseignement secondaire technique. Les élèves qui n’avancent pas dans l’enseignement modulaire suivent un enseignement de base pour les branches concernées.
b. Un module est réussi si la note finale est supérieure ou égale à 30 points.
c. Si l’élève ne réussit pas un module, il peut entamer l’étude du module suivant. Le conseil de classe décide si, et à quel moment, l’élève peut refaire le module non réussi.
d. Le conseil de classe peut imposer un travail de révision pendant les vacances avec éventuellement une épreuve dont le résultat est considéré comme devoir en classe.
7. Le certificat d’initiation technique et professionnelle (CITP)

Les cours dans les classes préparant au certificat d’initiation technique et professionnelle sont organisés par modules. Les modalités de réussite sont définies par règlement grand-ducal.

8. Le conseil de classe décide de tout cas de promotion non prévu par le présent règlement.
9. Dans le cadre de projets-pilotes, le ministre peut autoriser des modalités spécifiques au projet pour la promotion des élèves.

Art. 7. - L’ajournement

1. L’ajournement peut consister en:
a. un travail de vacances fixé individuellement pour chaque élève et chaque branche, qui se solde par une épreuve portant sur le travail de vacances et une décision de promotion;
b. un travail de révision qui peut, selon la décision du conseil de classe, se solder par une épreuve.
2. Dans les classes du régime préparatoire et du cycle inférieur de l'enseignement secondaire technique, l’ajournement consiste en un travail de révision. à l’élève ajourné est imposé un unique travail de révision qui peut porter sur plusieurs branches.

Dans les classes des cycles moyen et supérieur de l'enseignement secondaire technique et les classes de 3e et 2e de l'enseignement secondaire, une note annuelle insuffisante dans une branche fondamentale ou une note annuelle insuffisante inférieure à 20 points dans une autre branche donne lieu à un travail de vacances.

Dans tous les autres cas, le conseil de classe décide pour chaque élève et chaque branche si l’ajournement est un travail de vacances ou un travail de révision.

Si un travail de vacances est imposé, le lycée assure que l’élève peut profiter d’un appui s’il en a besoin.

3. Pour le travail de vacances, le directeur désigne deux examinateurs. Les examinateurs fixent le travail de vacances. La tâche imposée, les dates de la remise du travail et de l’épreuve ainsi que la nature de l’épreuve, écrite, orale ou pratique, sont communiquées en juillet par écrit aux parents de l’élève. Copie en est remise au directeur et au régent.

L’élève remet le travail de vacances aux examinateurs au plus tard au début de l’année scolaire. Les examinateurs élaborent un questionnaire pour l’épreuve que l’élève passe dans les premiers jours de l’année scolaire. Chaque examinateur transmet sa note au directeur qui en saisit le conseil de classe qui a décidé le travail de vacances en vue d’une décision de promotion. Le directeur peut demander des explications aux examinateurs et, dans des cas qu’il juge exceptionnels, se faire conseiller par des experts.

Le conseil de classe prend la décision de promotion de l’élève en se fondant sur l’appréciation des examinateurs ainsi que, le cas échéant, sur les explications supplémentaires fournies par le directeur. Si le résultat de l’épreuve est suffisant, l’élève a réussi. Au cas contraire, il échoue.

à la demande des parents de l’élève, des explications sont fournies par le directeur ou l’un des examinateurs.

4. Le travail de révision est fixé individuellement pour chaque élève par le conseil de classe. Il peut consister en une activité dont les modalités sont déterminées par le conseil de classe. Celui-ci peut décider que le travail de révision ou l’activité se solde par une épreuve dont le résultat est mis en compte comme devoir en classe du premier trimestre. Le conseil de classe désigne alors le correcteur et la branche pour laquelle est prise en compte l’évaluation du travail de révision. L’élève et les parents en sont informés par écrit.

Le conseil de classe veille à ce que le travail de révision soit défini de manière que l’élève puisse le réaliser sans l’aide d’un adulte.

5. « Aux élèves qui profitent d’une compensation, le conseil de classe peut imposer un travail de révision, avec éventuellement une épreuve dont la note est mise en compte comme devoir en classe du premier trimestre ou semestre. » (RGD du 1er septembre 2006)

Art. 8. - La décision de promotion en classe de 4e ou en classe de 9e

1. Dans les classes de 7e, 8e, 9e de l'enseignement secondaire technique et les classes de 7e, 6e, 5e, 4e de l'enseignement secondaire, le conseil de classe établit pour chaque élève un profil d'orientation. Ce profil précise les voies de formation qui sont accessibles à l'élève en fonction de ses résuLTAts et les voies de formation que le conseil de classe lui recommande en considération de ses points forts. Les projets scolaires et professionnels de l’élève sont inscrits sur le profil d’orientation.
2. L’élève qui réussit une classe de 4e de l'enseignement secondaire est admissible en classe de 3e des sections C, D et G.
a. Si l’élève a en sus au moins 38 points en moyenne des notes annuelles en langues, il est admissible en section A.
b. Si l’élève a en sus au moins 38 points pour la note annuelle en mathématiques, il est admissible en section B.
c. Pour être admis en section E, il doit faire preuve de compétences artistiques. Le ministre fixe les modalités pour établir ces compétences.
d. Pour être admis en section F, il doit faire preuve de compétences musicales. Le ministre fixe les certificats ou épreuves destinées à établir ces compétences.
3. L’élève qui réussit une classe de 9e théorique du cycle inférieur est admissible en classe de 10e au régime professionnel et au régime de la formation de technicien.
a. Si l’élève a en sus au moins 38 points en moyenne des notes annuelles en langues, il est admissible à la division administrative et commerciale du régime technique.
b. Si l’élève a en sus au moins 38 points pour la note annuelle en mathématiques, il est admissible à la division technique générale du régime technique ;
c. Si l’élève a en sus au moins 38 points pour la note annuelle en sciences naturelles, il est admissible à la division des professions de santé et des professions sociales du régime technique.
4. L’élève qui réussit une classe de 9e polyvalente du cycle inférieur est admissible en classe de 10e au régime professionnel.
a. Si l’élève a en sus au moins 38 points en moyenne des notes annuelles en langues, il est admissible à la division administrative et commerciale et à la division hôtelière et touristique du régime de
b. la formation de technicien.
c. Si l’élève a en sus au moins 38 points pour la note annuelle en mathématiques, il est admissible aux divisions électrotechnique, génie civil, informatique et mécanique du régime de la formation de technicien.
d. Si l’élève a en sus au moins 38 points pour la note annuelle en sciences naturelles, il est admissible à la division chimique et à la division agricole du régime de la formation de technicien.
e. Pour être admis à la division artistique du régime de la formation de technicien, l’élève doit faire preuve de compétences artistiques. Le ministre fixe les modalités pour établir ces compétences.
5. « L’élève qui réussit une classe de 9e pratique du cycle inférieur est admissible en classe de 10e au régime professionnel, à l’exception de la section de l’assistant en pharmacie et de la section des employés administratifs et commerciaux de la division de l’apprentissage commercial, des sections de l’informaticien qualifié, du mécatronicien, du gestionnaire qualifié en logistique de la division de l’apprentissage industriel et de la section de l'instructeur de natation de la division de l'apprentissage artisanal, et des sections suivantes : » (RGD du 1er septembre 2006)
a. Section des aides-soignants et section des auxiliaires de vie de la division des professions de santé et des professions sociales, section des agents de voyages de la division de l’apprentissage commercial : l’élève doit avoir en sus au moins 38 points en moyenne des notes annuelles en langues.
b. sections des électriciens, des mécaniciens ajusteurs, des mécaniciens d’autos et de motos, des mécaniciens industriels et de maintenance, des mécaniciens de machines et de matériel agricoles et viticoles, des mécaniciens d’usinage, des mécaniciens dentaires, des menuisiers, des menuisiers-ébénistes, des opticiens de la division de l’apprentissage artisanal, section des
c. serruriers de construction et section des dessinateurs en bâtiment de la division de l’apprentissage industriel: l’élève doit avoir en sus au moins 38 points pour la note annuelle en mathématiques.
6. Si l’élève échoue en classe de 9e, le conseil de classe peut l’admettre à des voies de formation correspondant à ses résultats scolaires.
7. L’élève du régime préparatoire qui réussit tous les modules en allemand, français et mathématiques, est orienté en fonction de ses résultats par le conseil de classe vers des voies de formation du régime professionnel.
8. Si l’élève a des résultats insuffisants au premier trimestre de la classe de 10e du régime technique ou du régime de la formation de technicien, le conseil de classe peut proposer de l’orienter soit vers un autre régime soit vers une classe de transition où il suit un enseignement qui lui permet de pallier ses déficiences. Les modalités et programmes de cet enseignement sont déterminés par le lycée en fonction des lacunes de l’élève. Les parents sont informés chaque trimestre sur ses progrès. à la fin de l’année, le conseil de classe soit autorise l’élève à reprendre en classe de 10e la formation entamée soit l’oriente vers une autre formation. Le conseil de classe peut décider en cours d’année que l’élève réintègre la formation entamée.
9. Si les enseignants constatent pour l’élève âgé de 15 ans ou plus qu’il n’est admissible dans aucune des différentes voies de formation sanctionnées par un diplôme de fin d’études ou un Certificat d’aptitude technique et professionnelle ou qu’il ne profite plus des enseignements qui y sont dispensés, le conseil de classe, en concertation avec les organismes institués à cet effet, oriente l’élève vers une formation qui prépare au Certificat d’initiation technique et professionnelle (CITP) ou au Certificat de capacité manuelle (CCM). L’admission à une formation CITP ou CCM est soumise à l’autorisation des commissions spéciales compétentes.

L'élève ayant réussi sa classe de 9e mais non admis à la classe de 10e du régime professionnel préparant au CATP dans une profession ou un métier déterminé, est admis à la formation CITP et la formation CCM pour cette profession ou ce métier.

Art. 9. - Le redoublement

1. Si le conseil de classe estime que l’élève qui a échoué est capable de combler son déficit, il peut proposer le redoublement comme solution de rechange à la réorientation. Les parents, ou bien l’élève majeur, peuvent décider le redoublement à condition de respecter les limites définies par le paragraphe suivant.
2. Sauf en classe terminale ou en classe de fin d’apprentissage, l’élève ne peut s’inscrire plus de deux fois à une classe. Il ne peut s’inscrire plus de trois fois à une classe terminale ou à une classe de fin d’apprentissage.

Au régime technique et au régime de la formation de technicien, l’élève qui s’est inscrit deux fois en classe de 10e du même régime, doit changer de régime s’il souhaite s’inscrire une troisième fois dans une classe de 10e. La fréquentation d’une classe de transition n’est pas mise en compte comme redoublement.

Le nombre total de redoublements est limité à deux au total pour l’ensemble des classes suivantes : 7e, 8e et 9e de l'enseignement secondaire technique, 7e, 6e, 5e de l'enseignement secondaire.

Pour motifs graves tels qu’une absence prolongée pour cause de maladie ou une situation familiale éprouvante, le conseil de classe peut autoriser un redoublement exceptionnel.

3. Si l’élève redoublant est sous contrat d’apprentissage, son contrat est prorogé d’une année.
4. Le redoublement est toujours accompagné de mesures de remédiation décidées par le conseil de classe.
5. Pour l’élève redoublant et sous réserve de l’accord du directeur, le conseil de classe peut proposer une grille d’horaires modifiée. L’élève peut ainsi profiter pour certains cours d’une dispense liée à l’obligation de suivre pendant ce temps des mesures de remédiation ou de faire des travaux de révision.

Art. 10. - Passerelles

1. Enseignement secondaire

L'élève de l'enseignement moderne promu dans la classe suivante qui souhaite passer à l'enseignement classique doit se soumettre à une épreuve d'admission en latin.

Pour l'élève de l'enseignement classique qui souhaite passer à la classe suivante en enseignement moderne, la décision de promotion est reconsidérée : la note de latin n'est pas mise en compte comme note insuffisante, mais elle compte pour la moyenne générale annuelle. Si l’élève passe d’une 6e classique en 5e moderne, il doit subir une épreuve d'admission en anglais.

« Pour l’élève qui souhaite changer de section lors du passage de 3e en 2e ou de 2e en 1re, le directeur, après examen du dossier, fixe, le cas échéant, la ou les branches dans lesquelles l’élève est tenu de se présenter à une épreuve d’admission ; le directeur lui communique le programme à préparer et désigne les examinateurs. Toutefois, l’élève qui souhaite changer de section lors du passage de 2e en 1re subit d’office des examens d’admission dans les branches qui ne figurent pas au programme de la classe de 2e qu’il a accomplie et qui sont inscrites sur le diplôme de fin d’études secondaires de la section visée. Si l’élève change d’établissement, c’est le directeur du lycée d’accueil qui fixe les épreuves d’admission et qui les organise dans son établissement. Est admis définitivement l'élève qui, pour chaque épreuve d’admission, a obtenu une note suffisante. » (RGD du 1er septembre 2006) Le directeur fixe les modalités des épreuves d’admission.

2. Passage entre l'enseignement secondaire technique et l'enseignement secondaire

L’élève qui a réussi la classe de 7e, 8e théorique ou 9e théorique de l'enseignement secondaire technique avec une moyenne générale annuelle d’au moins 45 points est admissible respectivement en classe de 6e, 5e et 4e de l'enseignement secondaire.

L’élève qui a réussi une classe de 3e de l'enseignement secondaire est admissible en classe de 12e de toutes les divisions et sections du régime technique de l'enseignement secondaire technique.

3. Enseignement secondaire technique

L’élève du régime préparatoire est admis en classe de 9e pratique du cycle inférieur s’il a réussi deux tiers des modules en mathématiques ainsi que deux tiers des modules prévus pour l’allemand et le français, ces deux branches confondues. L’élève du régime préparatoire est admis en classe de 8e du cycle inférieur sur décision du conseil de classe.

L’élève détenteur d’un certificat d’aptitude technique et professionnelle d’une formation déterminée est admis en classe de 12e du régime de la formation de technicien qui correspond à la famille de métiers pour laquelle l’élève a eu son certificat. Il peut être admis en classe de 12e du régime technique, sur dossier et décision du directeur de l’établissement où est dispensée la formation visée.

4. Régime professionnel

L’élève qui a réussi une classe de 10e plein temps ou qui y est ajourné, et qui souhaite changer de division ou section pour la classe de 11e, doit subir des épreuves d’admission en travaux pratiques et dans les branches de théorie professionnelle en ce qui concerne les parties divergentes des programmes des cours visés. Il doit passer ses ajournements éventuels uniquement pour les parties communes aux deux classes. Le directeur fixe les modalités des épreuves d’admission.

L’élève qui a eu une note suffisante en formation pratique patronale ou, à défaut, en formation pratique scolaire en 10e professionnelle à plein temps (CATP), et une moyenne d’au moins 20 points en théorie professionnelle, est admissible en classe de 11e préparant au certificat de capacité manuelle (CCM) pour cette profession ou ce métier. Les mêmes critères sont valables pour changer de 11e CATP en 12e CCM.

Art. 11. - Certificats

1. L’élève qui a réussi une classe de 9e du cycle inférieur ou celui qui a réussi tous les modules en allemand, français et mathématiques du régime préparatoire, reçoit un certificat de réussite du cycle inférieur de l'enseignement secondaire technique.
2. L’élève qui a réussi une classe de 11e du régime technique ou du régime de la formation de technicien de l'enseignement secondaire technique, reçoit un certificat de réussite du cycle moyen de l'enseignement secondaire technique.
3. L’élève qui a réussi une classe de 3e reçoit un certificat de réussite de cinq années d’enseignement secondaire.
4. Tout élève ayant suffi à l'obligation scolaire reçoit un certificat qui atteste les compétences qu’il a acquises.

Art. 12. - Dispositions abrogatoires et entrée en vigueur

Le présent règlement est applicable à partir de l’année scolaire 2005-2006. Il abroge toutes les dispositions qui lui sont contraires, notamment:

1. « le règlement grand-ducal modifié du 30 juillet 2002 concernant la promotion des élèves de l’enseignement secondaire à l’exception de l’annexe A : Tableau des branches fondamentales ; » (RGD du 1er septembre 2006),
2. le règlement grand-ducal modifié du 10 juillet 2003 déterminant l’évaluation et la promotion des élèves des classes du cycle inférieur et du régime préparatoire de l’enseignement secondaire technique ainsi que les conditions d’admission aux classes des différents régimes du cycle moyen,
3. le règlement grand-ducal du 10 juillet 2003 fixant les branches spécifiques et les branches de promotion spécifiques pour l’admission à certaines divisions et sections du cycle moyen de l'enseignement secondaire technique,
4. le règlement grand-ducal modifié du 10 juillet 2003 déterminant l’évaluation et la promotion des élèves dans les cycles moyen et supérieur du régime technique et du régime de la formation de technicien de l’enseignement secondaire technique,
5. les articles 8, 9, 10, 14 à 59 du règlement grand-ducal modifié du 22 février 1984 déterminant le fonctionnement des classes du cycle moyen, régime professionnel, de l’enseignement secondaire technique;
6. le premier alinéa de l’article 2 du règlement grand-ducal modifié du 23 juillet 1999 portant organisation de la formation de l’aide-soignant;
7. les articles 17 à 31 et 33 ainsi que l’alinéa de l’article 7 commençant par: « L’inscription dans une classe … » et les paragraphes a et b qui suivent, du règlement grand-ducal modifié du 18 avril 1988 déterminant:
i. les métiers et professions dans lesquels l’apprentissage peut être organisé en vue de l’obtention d’un certificat de capacité manuelle (CCM) et
ii. le fonctionnement des classes préparant audit certificat.

Art. 13.

Notre Ministre de l'éducation nationale et de la Formation professionnelle est chargée de l’exécution du

présent règlement qui sera publié au Mémorial.

LOI DU 11 AOUT 2006 RELATIVE A LA LUTTE ANTITABAC

(Extraits)

Chapitre 3. - Interdiction de fumer dans certains lieux

Art. 6.

1. Il est interdit de fumer:
a. à l’intérieur et dans l’enceinte des établissements hospitaliers;
b. dans les locaux à usage collectif des institutions accueillant des personnes âgées à des fins d’hébergement, y compris les ascenseurs et corridors;
c. dans les salles d’attente des médecins, des médecins-dentistes et des autres professionnels de la santé ainsi que des laboratoires d’analyses médicales;
d. dans les pharmacies;
e. à l’intérieur des établissements scolaires de tous les types d’enseignement ainsi que dans leur enceinte;
f. dans les locaux destinés à accueillir ou à héberger des mineurs âgés de moins de seize ans accomplis;
g. dans tous les établissements couverts où des sports sont pratiqués;
h. dans les salles de cinéma, de spectacles et de théâtre ainsi que dans les halls et couloirs des bâtiments qui les abritent;
i. dans les musées, galeries d’art, bibliothèques et salles de lecture, ouverts au public;
j. dans les halls et salles des bâtiments de l’Etat, des communes et des établissements publics;
k. dans les autobus des services de transports publics de personnes, même à l’arrêt ou en stationnement;
l. dans les voitures de chemin de fer et dans les aéronefs;
m. dans les établissements de restauration et les salons de consommation des pâtisseries et des boulangeries;
n. dans les discothèques au sens de la réglementation portant nomenclature et classification des établissements classés, dont l’accès n’est pas expressément réservé aux personnes ayant atteint ou dépassé l’âge de seize ans;
o. dans les galeries marchandes et les salles d’exposition ouvertes au public;
p. dans les locaux de vente de tous commerces de denrées alimentaires.
2. L’interdiction dont question au point 1 du paragraphe 1er ne vaut pas dans des fumoirs spécialement aménagés à cette fin par l’exploitant d’un établissement hospitalier. Exception faite de fumoirs aménageables à l’intérieur de services psychiatriques fermés, un seul fumoir peut être admis par établissement hospitalier. Ce fumoir devra être localisé à distance des services et aménagé de façon à ce que la fumée de tabac n’atteigne ni le personnel ni le public. L’accès aux fumoirs est strictement réservé aux patients hospitalisés qui en font la demande.
3. Pour les lieux dont question au point 13, une pièce séparée peut être installée dans laquelle l’interdiction dont question au présent article ne vaut pas. La pièce séparée doit être munie d’un système d’extraction ou d’épuration d’air. Les caractéristiques techniques du système d’extraction ou d’épuration d’air seront fixées par règlement grand-ducal.

La pièce séparée doit être installée de manière à réduire au maximum les inconvénients de la fumée visà- vis des non-fumeurs et ne peut être une zone de transit. La superficie de la pièce séparée ne peut excéder un quart de la superficie totale du local dans lequel des plats préparés sont servis à la consommation. La pièce séparée doit être clairement identifiée comme local réservé aux fumeurs. Un ou plusieurs signaux rappelant l’interdiction de fumer dans les espaces réservés aux non-fumeurs doivent être posés de telle sorte que toute personne présente puisse en prendre connaissance. L’exploitant des lieux est tenu de prendre des mesures empêchant les mineurs âgés de moins de seize ans accomplis d’avoir accès à la pièce séparée. L’exploitation de la pièce séparée est soumise à l’autorisation préalable du ministre ayant la Santé dans ses attributions, qui ne l’accorde sur rapport de l’Inspection sanitaire que si les exigences prévues au présent article sont remplies.

L’Inspection sanitaire veille au respect des exigences précitées.

4. L’interdiction de fumer s’applique également aux débits de boissons où des plats sont servis, aux plages horaires situées entre douze et quatorze heures ainsi qu’entre dix-neuf et vingt et une heures.

Art. 7.

La mise sur le marché, la vente, la détention en vue de la vente et l’importation à des fins commerciales des tabacs à usage oral sont interdites.

Art. 8.

La mise sur le marché, la vente, la détention en vue de la vente et l’importation à des fins commerciales de confiseries et de jouets destinés aux enfants et fabriqués avec la nette intention de donner au produit ou à son emballage l’apparence d’un type de produit du tabac sont interdites.

Art. 9.

Il est interdit de vendre du tabac et des produits du tabac à des mineurs âgés de moins de seize ans accomplis. Tout exploitant d’appareils automatiques de distribution délivrant du tabac et des produits du tabac est tenu de prendre des mesures empêchant les mineurs âgés de moins de seize ans accomplis d’avoir accès auxdits appareils.

Art. 10.

…Les infractions aux dispositions de l’article 6 de la présente loi sont punies d’une amende de 25 à 250 euros…

72, av Salentiny Tél. : +352 81 85 25 1

L-9080 ETTELBRUCK Fax : +352 81 21 70

Grand-duché de Luxembourg admin@lta.lu

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Version 1.5 (Juli 2008)

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