EFFO

Effiziente Fruchtfolgen und Wasserschutz

LTA Versuchswesen

  • Projektbeschreibung

    Ackerbauelemente

    Im Feldversuch zu den Ackerbauelementen wurden pünktlich zur Rapsaussaat an drei verschiedenen Standorten Parzellen mit Winterraps im konventionellen Anbau im Vergleich zu verschiedenen ackerbaulichen Varianten in vierfacher Wiederholung angebaut. Dabei werden schwerpunktmäßig unterschiedliche Unkrautbekämpfungsstrategien sowie alternative Ölpflanzen untersucht:

     

    ➜ Kontrollvariante mit Metazachlor

    ➜ Integrierter Winterrapsanbau mit alternativen Wirkstoffen

    ➜ Weite-Reihe-Verfahren mit Bandspritze

     ➜ Ökologischer Winterrapsanbau im Weite-Reihe-Verfahren

    ➜ Mechanische Bearbeitung Striegel, ...

    ➜ Colza associé Mischsaat

    ➜ Öllein als alternative Ölpflanze

    ➜ Leindotter als alternative Ölpflanze

     

    Die Projektresultate werden sich auf eine umfangreiche Datenerfassung und Auswertung stützen können: Ertragsmessungen, Unkrautbonitierungen, Bodenanalysen sowie ein Krankheits- und Schädlingsmonitoring.

     

    Fruchtfolgeelemente

    Im Rahmen des EFFO-Projektes sollen langfristig alternative Fruchtfolgen, die ohne den Einsatz von Herbiziden auskommen in Luxemburg getestet und etabliert werden. Dazu wurde an drei verschiedenen Standorten ein 5-jähriger Fruchtfolgeversuch angelegt. Um Jahreseffekte besser ausgleichen zu können ist der Versuch auf jedem Standort in zwei etwa 0,5 ha große Parzellen geteilt, welche um ein Fruchtfolgeglied versetzt sind.

    Versuchsanlage der fünfgliedrigen Fruchtfolge FILL-EFFO Projekt

     

     

     

     

     

     

     

     

    Im dritten Anbaujahr wird als mögliche Alternative zum Winterraps zusätzlich Öllein und Leindotter eingesät. Mit der vorliegenden Fruchtfolge sollen die Ziele des integrierten Pflanzenbaus verfolgt und nach einer Alternative zu den oftmals zu engen dreigliedrigen Fruchtfolgen (z.B. Raps-Weizen-Wintergerste) aufgezeigt werden. Durch die Integration von Sommererbsen in die Fruchtfolge wird eine zusätzliche Sommerung erreicht, der Blattfruchtanteil erhöht und der Raps etwas weiter in der Fruchtfolge gestellt. Hierdurch werden zu enge Rapsfruchtfolgen vermieden ohne einen zu hohen Getreide- oder Maisanteil nach sich zu ziehen.

     

    Untersucht wird innerhalb der Fruchtfolge u.a. der Einfluss der Ölfrucht auf die Folgekulturen hinsichtlich Erträge (Wirtschaftlichkeit), Umweltrisiken durch angewendete Pflanzenschutzmittel sowie Energiebilanzierung.

  • EFFO und das LTA

    Neben den theoretischen Grundlagen, die im Rahmen der landwirtschaftlichen Berufsausbildung am LTA gelehrt werden, haben praktische Unterrichtseinheiten eine herausragende Bedeutung für die Qualität der Lehre: im Zuge von Exkursionen wird mit den Schülern die Anwendung dieser Grundlagen in der Praxis analysiert.

     

    Die Teilnahme von Klassen an z.B. Vorträgen anlässlich der EFFO-Fachtagung veranschaulicht den Schülern, dass die landwirtschaftliche Ausbildung keinesfalls auf einer statischen, veralteten Wissensgrundlage basiert, sondern die Ergebnisse aus u. A. aktuellen Forschungsarbeiten wie z.B. EFFO, in eine dynamische Ausbildung einfließen.

     

    Anhand von EFFO kann im Rahmen der theoretischen Ausbildung vermehrt auf die Bedeutung einer angepassten Fruchtfolge, eines verantwortungsbewussten Umganges mit PSM sowie des Wasserschutzes hingewiesen werden.

     

    Im Vorfeld der offiziellen Begehung der Versuchsfelder in Bettendorf 2016 haben Schüler einer DT-Klasse sich diesbezüglich mit dem

    EFFO-Projekt auseinandergesetzt und eine Vorstellung über mechanische Unkrautbekämpfungsmaßnahmen sowie

    reduzierten PSM-Einsatz erarbeitet.

  • Versuchsergebnisse

    hier erscheinen in Kürze die Ergebnisse der Auswertung des Kulturjahres 2015/2016

  • Aktuelles

    Öffentliche Auftritte

     

     

     

    Feldarbeiten

  • EFFO Informationsmaterialien